Googles Material Design

Vorteile & Ausblick der Web-Technologie

Mit dem Material Design sorgt Google seit seiner Ankündigung im Jahr 2014 für Aufsehen. Eine saubere, benutzerfreundliche Designsprache bildet seitdem die Grundlage für alle Google-Apps und -Dienste. Hier erfahren Sie, welche Prinzipien dahinter stecken und welche Vorteile und Chancen das Konzept bietet.

GMD: Meilenstein für neuartige Benutzeroberflächen und Webdesign

Das Google Material Design stellt nach Meinung vieler Experten einen Meilenstein im gegenwärtigen Benutzeroberflächen- und Webdesign dar. Die neuen Designprinzipien wurden von dem Suchmaschinenriesen auf der Entwicklerkonferenz I/O am 25. Juni 2014 bekanntgegeben. Als erstes fanden sich Elemente der neuen Designsprache im persönlichen Suchassistenten Google Now. Schrittweise werden die Grundsätze nun in allen anderen Google-Diensten umgesetzt – in Smartphone- und Tablet-Apps, auf den Google-Websites sowie in den Benutzeroberflächen des Browsers Chrome und der Google-Betriebssysteme. So basiert die neueste Android-Version 5, genannt „Lollipop“, auf dem Material Design.

Die Grundlagen von Googles Material Design

Google strebt mit der neuen Designsprache googles Material Design eine Synthese aus den klassischen Grundsätzen „guten Designs“ und den neuen technologischen und wissenschaftlichen Möglichkeiten an. Wie es der Name bereits erahnen lässt, spielt der Begriff „Material“ bei Googles Designphilosophie eine tragende Rolle. Das Material wird als Metapher für die verschiedenen Bestandteile der Oberfläche wie etwa Buttons und Flächen genutzt. Das Ziel sind Objekte, die einen Bezug zur physischen Realität erkennen lassen und „greifbar“ wirken. Icons und Schriftarten sind kein Beiwerk mehr, sondern werden selbst zu tragenden Design-Elementen. Alles, was vom Inhalt ablenkt und nicht für die Funktionalität notwendig ist, wird weggelassen.

Inspiriert vom klassischen Grafikdesign

Die Grundlagen sind inspiriert von den beiden traditionellen Elementen des Grafikdesign: Tinte und Papier. Dennoch werden die technischen Möglichkeiten, die das elektronische Display bietet, mittels Animationen voll ausgenutzt. Besonderer Wert wird dabei auf die Benutzerfreundlichkeit und Nachvollziehbarkeit der Animationen gelegt. So sollen die Bewegungen einheitlich ablaufen, aber dennoch an den Kontext der Anwendung angepasst sein.

Ausgangsbasis Flat Design

Ausgangspunkt für Googles neue Designsprache ist das seit einigen Jahren bei Web-Apps und Software verbreitete Flat Design, das von Microsoft seit Windows 8 sowie von Apple in den neueren Versionen von iOS eingesetzt wird. Dieses Gestaltungsprinzip setzt auf große Flächen und größtmögliche Klarheit und kommt weitgehend ohne die vormals modernen aufwändigen 3D-Effekte aus. Googles neue Designsprache übernimmt vom Flat Design die klare Struktur mit einfarbigen Flächen. Im Unterschied dazu setzt Googles Material Design jedoch durchaus auf den Schein der dritten Dimension. So besitzen alle Objekte eine Tiefenkoordinate. Diese erlaubt es, Elemente wie etwa Icons oder die bei Googles neueren Smartphone-Apps verbreiteten „Karten“ im 3D-Raum zu positionieren sowie Licht- und Schatteneffekte zu berechnen, welche diese an reale, haptisch greifbare Gegenstände erinnern lassen. Diese Effekte sind jedoch im Vergleich zu früheren Designkonzepten äußerst dezent.

Vorteile und Chancen von Googles Material Design

Besonders die Benutzerfreundlichkeit im Internet zählt zu den großen Stärken von Googles neuer Designphilosophie. Die einheitlichen und nachvollziehbaren Bewegungsabläufe der Animationen lassen die Lernkurve für die Benutzer deutlich abflachen. Die klaren, einfarbigen Flächen machen das Navigieren in den Inhalten zum Kinderspiel. Auch der Verzicht auf unnütze Elemente führt zu einer insgesamt deutlich besseren User Experience. Die reduzierte Zahl der Objekte macht Inhalte besser lesbar, da der Nutzer weniger abgelenkt wird. Doch führt diese Einfachheit potenziell auch zu einer besseren Performance, was gerade im Mobilbereich bei Endgeräten mit eher schwächeren Prozessoren von Vorteil ist.

Vereinheitlichung der Webentwicklung durch google material design

Googles Material Design stellt nach Meinung vieler Kommentatoren einen großen Schritt zur Vereinheitlichung der Designsprache dar. Dies gilt einerseits für die Endgeräte: So sollen die Gestaltungsprinzipien sowohl auf klassischen Desktop-Computern und Laptops als auch auf Mobilgeräten wie Smartphones, Tablets und sogar den neuen Smartwatches zur Anwendung kommen. Doch auch zwischen den einzelnen Anwendungen und Apps wird die Bedienung vereinheitlicht und so für den Benutzer einfacher gemacht.

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Umstellung auf google Material Design

Nicht nur werden schrittweise alle Google-Produkte auf das Material Design umgestellt. Auch unabhängigen App-Produzenten und Website-Betreibern bieten sich Chancen durch die Möglichkeit, einfach umzusteigen. Die Grundlagen der neuen Designsprache sind offen verfügbar und Google veröffentlicht Software-Bausteine und Vorlagen für Entwickler, mit denen neue Anwendungen erstellt werden können. Es sind bereits zahlreiche Android-Apps in ihren neuesten Versionen in der neuen Designsprache erschienen. Aber auch Website-Betreiber können auf die Designgrundsätze zurückgreifen. So sind bereits mehrere Frameworks – komplette Design-Baukästen – erschienen, die beim Webdesign auf Googles neue Grundlagen setzen.

google Material Design: Ein Konzept mit Zukunft

Fazit: Mit dem Material Design hat Google das Webdesign um eine interessante neue Philosophie bereichert. Es handelt sich um offen dokumentierte, einheitliche Design-Grundsätze, die von jedem Webdesigner eingesetzt werden können. Die großen Trümpfe sind die Benutzerfreundlichkeit und die Einheitlichkeit der Designsprache über Anwendungen und Endgeräte hinweg. Davon können auch unabhängige Unternehmen bei ihren Webauftritten profitieren. Eine im Material Design erstellte Website fügt sich gerade auf Mobilgeräten harmonisch in den Reigen der Google-Produkte ein. Somit ist Googles neue Designgrundlage eine ernsthafte Option für alle Website-Betreiber, die ihren Nutzern eine hervorragende User Experience mit einfacher und konsistenter Bedienung bieten möchten.

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