Kostentreiber

Was sind Kostentreiber?

Kostentreiber sind ermittelte Kosten als Bezugsgröße in der Prozesskostenrechnung die in Bezug zu anderen Kosten einen überdurchschnittlichen Anteil an den Gesamtkosten verursachen. Werden Kostentreiber als Bezugsgröße identifiziert, lassen sich Einzelkosten für die in dem Unternehmen geltenden Prozesse bedarfsgerecht den einzelnen Kostenträgern zuordnen. Somit ersetzten Kostentreiber bislang in der traditionellen Kostenrechnung verwendeten Gemeinzuschlagssätze.

Wie Sie Kostentreiber identifizieren und eliminieren

Für jedes Unternehmen ist eine effiziente Kostenrechnung und die genaue Analyse von Einzelkosten von immenser Bedeutung. Allgemein gilt: Je größer die Komplexität in einem Unternehmen ist, desto höher sind die Strukturkosten insgesamt. Kostentreiber zu ermitteln ist eine Kernaufgabe im Controlling und sichert die Wettbewerbsfähigkeit. Optimalerweise verhalten sich Kostentreiber proportional zu den Kosten eines Prozesses oder einer Kostenstelle.

Beispiele für typische Kostentreiber in Unternehmen

Beispiele für typische Kostentreiber sind Versandkosten in Bezug auf die Anzahl versandter Pakete oder Speditionskosten. 

Der Nutzen der Identifikation und Nutzung von Kostentreibern liegt in der Vermeidung unternehmerischer Fehlentscheidungen z.B. im Rahmen des Outsourcing oder der Preis- und Konditionenpolitik.

 

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