Das Responsive Webdesign

Stärken und Nutzen der flexiblen Webtechnologie

Anfang

Responsive Webdesign ist eine Darstellungstechnik, die es ermöglicht mit Hilfe von Webtechnologien wie HTML5 und CSS3 das einheitliche Anzeigen von Inhalten einer Website auf unterschiedlichen Endgeräten zu gewährleisten. Hierbei wird das Layout bzw. das Gestaltungsraster einer Website so flexibel gestaltet, dass es auf dem PC, Laptop, Tablet und Smartphone eine für das jeweilige Endgerät optimierte Darstellung und bestmögliche Benutzerfreundlichkeit bietet.

 

In diesem Artikel erfahren Sie

  1. Wie und wodurch es zur Entwicklung des Responsive Webdesign kam
  2. Wie Responsive Webdesign funktioniert und was es für Möglichkeiten bietet
  3. Warum Responsive Webdesign auf einem modernen Internetauftritt dingend angewendet werden sollte
  4. Wie viele Besucher Ihres Internetauftritts die Webseiten mit einem Endgerät betrachten, dass auf ein gutes Responsive Webdesign angewiesen ist

Der Weg zum Responsive Webdesign

Die iPhones und iPads von Apple sorgten für den Wandel

 

Früher war Webdesign noch eine klare Angelegenheit – es gab PC mit Monitoren, die irgend etwas um die 1024 x 768 Pixel darstellten und Laptops, die zumeist etwas kleinere Monitore hatten. Internetinhalte wurden dementsprechend aufgebaut, dass sie auf den meisten Monitoren bestmöglich dargestellt wurden. War der Monitor des Endgerätes kleiner, als diese optimale Darstellung, erschienen Scrollbalken am Rand des Browsers. In den meisten Fällen nach unten und oben, im ungünstigsten Fall auch nach rechts und links.

 

Später kamen im PC-Bereich immer größere Monitore zum Einsatz sowie neue Formate wie das 16:9 Seitenverhältnis, während im Laptop-Bereich immer kleinere Produkte wie die sogenannten Netbooks Einzug hielten. Schließlich gesellten sich noch die Smartphones und Tablets hinzu, die die Webseitenentwickler vor völlig neue Herausforderungen stellten. Nun gab es nicht nur eine riesige Bandbreite an unterschiedlichen Auflösungen und Formaten, sondern obendrein noch zwei neue Aspekte:

  1. Smartphones und Tablets lassen sich im Hochformat wie im Querformat einsetzen
  2. Die Geräte verwenden sogenannte Touchscreens, die sich durch das typische Tippen und Wischen sehr von der Anwendungstechnik  des Klicken und Srcollens eines Mauszeigers unterscheiden.

 

Spätestens jetzt musste eine neue Lösung her. Während es früher noch als besonderer Service galt, wenn ein Unternehmen seinen Internetauftritt neben der normalen PC-Darstellung außerdem in einer Mobile-Variante präsentierte, war nun das Endgerät und dessen Darstellung nicht mehr kalkulierbar.

Young woman working with a mobile phone above the contract

Ungefähr ab Ende 2013 war der Einsatz der neuen Technik Responsive Webdesign (RWD) im Internet nicht mehr zu übersehen. Natürlich hat auch 2015 noch nicht jedes Unternehmen seinen Internetauftritt auf ein Responsive Webdesign umgestellt, denn RWD bedeutet nicht, ein paar Änderungen vorzunehmen – RWD bedeutet technisch gesehen einen kompletten Neuaufbau der Internetpräsenz. Eines kann jedoch mit Sicherheit behauptet werden: Wer heute einen neuen Internetauftritt erstellt oder beauftragt und nicht auf diese Technik setzt, begeht eine große Fehlentscheidung.

Bildquellen: Titelbild: INZTITUT, Frau mit Smartphone: © Rostislav Sedlacek (Fotolia)
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Kommentare
    Responsive Design Fan · 08.06.2015

    Danke für den ausführlichen Blogbeitrag. Ich lese mich zur Zeit auch in das Responsive Webdesign rein und probiere auch schon die ein oder andere Anwendung aus. Das Responsive Web Design ist ja mittlerweile schon ein fester Bestandteil in Web und des Responsive Design wird auch die ganzen mobilen Versionen und APPs von Webseiten ablösen. Es ist einfach viel sinnvoller eine zentrale Quelle für das Aussehen einer Webseite zu haben. Und das lässt sich ja auch Prima mit den Klassen in CSS realisieren.

    Sascha Wichert · 10.06.2015

    Sehr gerne, wir bemerken dass nicht nur auf unseren eigenen Seiten, sondern zugleich in allen Kundenprojekten das responsive Webdesign einfach ein großer Zugewinn für alle ist.

    Für den Nutzer durch den gesteigerten Komfort und für den Webseitenbetreiber indem alle positiven Onlinemarketing-Effekte sich vollends positiv entfalten.

    Wengenroth · 24.07.2015

    Hey,
    ich kann dem nur zustimmen. Ich selber bin auch im Bereich Webdesign tätig. Fast alle Kunden wünschen sich nicht nur einfach eine neue Homepage, sondern eben ein responsive Webdesign. Ich denke es dauert nicht mehr lange, und es wird eine Seltenheit sein eine Seite ohne responsives Design zu finden.
    Lieben Gruß

    Sascha Wichert · 26.07.2015

    Hallo Herr Wengenroth,
    es freut uns, dass Ihnen unser Fachartikel zum Thema responsive Webdesign gefällt. Allerdings glaube ich aus Erfahrung aus der Praxis nicht daran, dass es bereits in naher Zukunft ausschließlich Unternehmenswebsites im einem für die mobile Darstellung optimal aufbereiteten Responsive Webdesign geben wird.

    Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen scheuen noch viele Unternehmen den Relaunch ihrer Unternehmenswebsites in das responsive Webdesign zu überführen. Zum anderen wird es immer Webseiten von Unternehmen geben, die nicht einmal heute eine robuste Browserdarstellung erreichen. Zudem erfüllen auch eine Vielzahl von Unternehmenswebseiten – auch nahmhafter Mittelstandunternehmen – bis heute immer noch nicht die unverzichtbaren Qualitätskriterien für Onlinemarketing, Nutzerfreundlichkeit und Suchmaschinenoptimierung.

    Frank Liebig · 26.04.2018

    Vielen Dank für den hervorragenden Fachartikel zum Thema mobile Websites.

    Ein sehr gelungener Artikel in Ihrem Blog. Die mobile Darstellung hat nicht nur bereits massiv an Bedeutung gewonnen vielmehr ist diese unverzichtbar geworden, denn unser Handy begleitet uns jederzeit überall.


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