Glossar für Onlinemarketing, eCommerce & Webdesign

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WDF*IDF

Die Formel WDF*IDF dient der Bestimmung des gewichteten Verhältnisses der Verwendung bestimmter Wörter in einem Text oder auf einer Webseite in Relation zu allen weiteren analysierten Dokumenten. Die Abkürzungen WDF und IDF stehen für die „Whithin Document Frequency“, sowie die „Inverse Document Frequency“. Die Formel findet in der modernen OnPage-Optimierung Anwendung, um die Relevanz einer Webseite für Suchmaschinen zu bestimmten Termen zu erhöhen, was bisher in der Praxis meist durch die Keyword-Dichte realisiert wurde.


Web-Agentur

Eine Web-Agentur betreut ihre Kunden mit allen Leistungen rund um den Online-Auftritt und dessen Vermarktung. Dazu gehören das Programmieren und Designen von Webseiten inklusive Online-Shops, die Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenwerbung und -marketing sowie die Organisation aller Social Media Aktivitäten. Zu den technischen Mitteln gehören auch moderne Content Management Systeme, die den Kundennutzen nachhaltig erhöhen. In Webagenturen arbeiten Kreative, Programmierer und Marketingfachleute zusammen.


Web-Entwicklung

Web-Entwicklung ist die Entwicklung von Webanwendungen, wie beispielsweise Portalen, Online-Shops oder anderer komplexer Websites. Die moderne Webentwicklung umfasst alle Technologien um komplexe eCommerce Szenarien in einer für Webbrowser kompatiblen Darstellungen abzubilden. Für das Web entwickelte Anwendungen nutzen oftmals PHP als Programmiersprache und verfügen inzwischen nahezu einheitlich über eine Anbindung an eine Datenbank, in 90 Prozent eine My-SQL-Datenbank. Mittels PHP-Programmierung wird browserkompatibler Quellcode generiert. Der Webbrowser stellt die Web-Anwendung für den Endanwender dar, dazu wird HTML Code interpretiert und entsprechende Anfragen an die angebundene Datenbank ausgeführt. Für Onlinemarketing beschreibt der Begriff Webentwicklung nicht nur die tatsächliche Entwicklung, sondern auch die kontinuierliche Verbesserung und Erweiterung erstellter Websites. Material Design und Responsive Design sind die neusten Trends in moderner Web-Entwicklung.


Web-Framework

Innerhalb der Web-Programmierung stellt ein Framework dem Web-Entwickler ein Basisgerüst mit entsprechenden Entwurfsmustern zur Verfügung. Magento beispielsweise nutzt das Zend Framework und Typo3 in den aktuellen Versionen das Typo3 Flow Framework. Beide Frameworks sind PHP-basiert.


Webdesign

Webdesign umfasst die Konzeption und Gestaltung von Websites. Zum Webdesign zählen der konzeptionelle Aufbau einer Website, zum Beispiel mit Wireframes und Entwurfsmustern (Designpattern). In der Konzeptionsphase einer Website übernimmt der Webdesigner die Aufgabe die Kommunikationsziele seines Auftraggebers in ein Webseitendesign umzusetzen. Dazu zählen inzwischen nicht nur rein funktionelle Aspekte wie beispielsweise Barrierefreiheit und eine benutzerfreundliche Usability sondern ebenso die Markenführung online wenn es um die Gestaltung von Unternehmenswebsites und Webshops geht. Neben der bedarfsgerechten Umsetzung hält ein gutes Webdesign eine Balance zwischen technischen Möglichkeiten und dem erforderlichen Minimum zur Onlinepräsentation einer Website. Für perfektes Webdesign ist eine gut inszenierte emotionale Gestaltung genauso wichtig wie zielgruppengerechtes Webdesign. Zu vermittelnde Informationen und Marken werden perfekt in Szene gesetzt und leisten somit einen rundum positiven Beitrag zur Corporate Identity.


Webdesigner

Webdesigner realisieren vorrangig Webdesign für Websites und Webshops. Auch die Gestaltung mobiler Webanwendungen, Internetwerbung sowie Interaktionselemente im Web wie Call2Actions, Web-Animationen oder Buttons zählt zum Aufgabenspektrum des Webdesigners. Hervorragende eigene Ideen, Kreativität und die Fähigkeit vorgegebene Designs für ein Layout einer Internetseite umzusetzen zeichnen den Webdesigner aus. Der Webdesigner richtet sein Webdesign dabei konsequent auf die Bedürfnissen der Endanwender sowie an den Zielvorgaben des jeweiligen Web-Konzepts aus. Webdesigner berücksichtigen idealerweise aktuelle Web-Trends sowie Aspekte zur optimalen Usability und eines barrierefreien Webdesigns. Die Arbeitswerkzeuge des Webdesigners sind Adobe Photoshop als Bildbearbeitungsprogramm, Adobe Illustrator oder Freehand zur Illustration eines Grunddesigns sowie Macromedia Flash. Desweiteren beherrschen gute Webdesigner HTML5 und CSS, optimalerweise zugleich Javascript. Ein Plus sind Kenntnisse in sogenannten Content-Management-Systeme wie Typo3, Drupal, Joomla und WordPress, Web-Standards wie W3C sowie Erfahrung zur grafischen Anbindung in Social-Media Internetseiten browser-unabhängig und pixelgenau umsetzen zu können gehört zum Pflichtprogramm jeden Webdesigners für gutes Webdesign.


Webhosting

Webhosting bezeichnet den Betrieb von Webanwendungen – wie beispielsweise einer Webseite – auf dem Webserver eines Providers. Webhosting Angebote unterscheiden sich stark hinsichtlich ihres Leistungsumfangs. Die wichtigsten Kriterien für den zuverlässigen Betrieb von gehosteten Webanwendungen sind stabiler Betrieb und Sicherheit. Aber auch bereitgestellte Dienste, Services und auf dem Webserver nutzbare Software definiert die Leistungskriterien eines Webspace. Webhoster bieten zur Ausfallsicherheit sogenannte managed Services an, die im Rechenzentrum des Webhosters überwacht werden. Die technische Administration von Webseiten liegt aber immer im Verantwortungsbereichs des Webseitenbetreibers selbst oder dessen technischem Betreuer dem Webseiten-Administrator. Jetzt lesen: Ihre Unternehmenswebseite – Visitenkarte Ihrer Firma online!


Weblog (kurz Blog)

Ein Weblog kurz Blog (Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Log für Logbuch) ist ursprünglich ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Web-Logger, kurz Blogger, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert oder Gedanken niederschreibt.

Demgegenüber haben sich Blogs in vielen Bereichen, insbesondere themenspezifischen Sparten einen Platz als vielschichtige und facettenreiche Onlinemagazine erobert.

Auch die traditionellen Medien – wie beispielsweise die ARD Tagesschau – haben die Wichtigkeit dieser neuen Kommunikationsform längst erkannt und treten über einen eigenen Blog mit Ihren Nutzern in direkten Kontakt.

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Webseiten

Die einzelnen Webseiten eines Internetauftritts sind HTML-Dokumente und werden Nutzern über Webbrowser für unterschiedliche Endgeräte zugänglich und lesbar gemacht. Webseiten sind somit die Basis jeder Internet-Anwendung wie z.B. einem Onlineshop. Webseiten lassen sich statisch generieren oder über spezielle Online-Systeme dynamisch erzeugen. Sowohl Web-Content-Management-Systeme (Web-CMS) als auch moderne Shop-Systeme erzeugen Webseiten dynamisch. Die Inhalte werden hierbei je nutzerspezifischer Anfrage an die angebundene Datenbank des Web-Systems dynamisch generiert. Unterschieden werden nicht öffentlich zugängliche Intranet-Lösungen und allgemein zugängliche Webseiten. Somit sind Webseiten folglich HTML basierte Webdokumente, die als Bestandteil eines Internetangebotes oder einer Website Nutzern weltweit über einen Webserver zum Abruf bereit gestellt werden. Inzwischen können Inhalte unterschiedlichster Form über Internet-Browser auf den unterschiedlichsten Endgeräten (PC, Smart Phone, Tablet usw.) für einen weltweiten Abruf zugänglich gemacht werden. Dazu zählt die Verbreitung von Content in Form von Webseiten mit Bild- und Textdaten, Videos und, Animationen ebenso wie auch die Bereitstellung Dokumenten in beliebig weiteren Dateiformaten. Für die fehlerfreie Anzeige von Webseiten ist sicherzustellen, dass das jeweilige Endgerät die fehlerfreie Darstellung der Webseite unterstützt. Für mobile Endgeräte hat sich inzwischen der Web-Standard des Responsive Design etabliert.


Webserver

Webserver hosten Websites und andere Webdienste und sind über unterschiedliche Protokolle im Internet erreichbar. Jedem Webserver ist eine eindeutige IP-Adresse zugewiesen über die dieser Webserver  jederzeit erreichbar ist. Webserver sind in der Regel im Rechenzentrum eines Providers oder Unternehmens untergebracht um dort nah an einem Verteilerknoten in ein leistungsstarkes Breitbandnetz mit hoher Übertragungsgeschwindigkeit und mit bester Leitungskapazität betrieben zu werden. Damit Webseiten bei hohem Besuchsaufkommen performant von Webservern ausgeliefert werden, lassen sich mehrere Webserver miteinander verbinden um eine möglichst effektive Lastverteilung zu realisieren. Ein häufiges und in der Praxis rundum bewährtes Szenario für große Websites und Webshops ist es beispielsweise die Datenbanken von Webanwendungen auf unterschiedliche Webserver zu verteilen.


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