Glossar für Onlinemarketing, eCommerce & Webdesign

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Z

Variablen

Was sind Variablen?

Variablen sind einfache Container für digitale Daten. Variablen speichern einfache Daten von Programmen in der Programmierung. Der Begriff Variable verdeutlicht die Bedeutung dieses zentralen Programmierwerkzeugs, denn Werte von Variablen sind veränderbar. Jede Variable benötigt einen eindeutigen Variablennamen.

Variablen speichern veränderbare Werte

Variablen sind Datencontainer für veränderbare Werte.

Kurz: „Werte von Variablen sind variabel, also veränderbar“.

Variablen sind in Programmen über ihren Namen adressierbar

Jeder Variablen ist bei ihrer erstmaligen Definition ein fester Name zugewiesen und unter diesem Namen ist diese Variable dann fortlaufend adressierbar. Der Datentyp muss nur beim initialen Anlegen einer Variable einmalig angegeben werden. Dannach ist der Variablentyp auf diesen Datentyp fixiert und kann keine abweichenden Datenformate aufnehmen.

Jede Variablendefiniton reserviert Speicherplatz

Variablen belegen Speicherplatz im Speicher von Programmen und somit folglich innerhalb des Speichersystems eines Computersystems.

Variablendeklaration

Das Erzeugen von Variablen wird auch als Variablendeklaration bezeichnet. Über den Namen einer Variable kann dieser Variablen dann ein Wert zugewiesen sein, der unter der immer direkt über den Variablennamen abrufbar ist. Jede Variablendeklaration besteht somit erstens aus dem Variablennamen und zweitens dem Datentyp.

Beispiele für Variablentypen

Jede Variable darf nur einen einzigen Variablentyp haben. Hier einige Beispiele für Variablentypen:

  • Integer (ganzzahlige Werte)
  • Float (Fließkomma-Werte)
  • Boolean (true / falsch)
  • Date (Datumswerte)
  • Char (Buchstabe, Zeichen)
  • Double (Kommazahl)

Mit dem Format <Datentyp> <Bezeichner> lässt sich die Variable definieren und erzeugen.

Erzeugen von Variablen

Beim Erzeugen von Variablen ist insbesondere darauf zu achten:

  1. Variablen syntaktisch korrekt zu erzeugen
    – Variablennamen dürfen keine Leerzeichen oder Umlaute enthalten! –
  2. Sinnvolle Namen für Variablendeklarationen zu nutzen
  3. Den passenden Variablentyp mit einem korrekten Wertebereich wählen.

Beispiele für Variablen

Folgende beispielhafte Variablendefinitionen in der Programmiersprache JavaScript – über den Befehl var wird in JavaScript eine Variable definiert:

  • var jahr;
  • var kundenEmail;
  • var x;

Undefinierte Variablen

Variablen denen noch kein Wert zugewiesen sind sind undefinierte Variablen.

Merke: Undefinierte Variablen sind wertlos

Undefined: Wertlose Variablen verfügen über keinen zugewiesenen Wert. Hier findest Du mehr zur Variablendefinition in Java.

Wertzuweisung in Variablen

Eine Wertzuweisung in eine Variable ist ein Befehl und wird über das Kommando des mathematischen Gleichheitszeichens erzeugt.

var a;
a = 5;

Jetzt mehr über Softwareentwicklung und Programmierung erfahren:

Unverzichtbare Programmiertools, die IDE und das Repository


Varnish

Varnish ist ein Performance-Beschleuniger für dynamische Webseiten und Onlineshops mit einem großen Umfang an Seiteninhalten. Das Varnish-Konzept ist bereits in der Softwarearchitektur auf maximale Performance und die Beschleunigung bei der serverseitigen Auflieferung von Webseiten ausgelegt. Nahezu alle namhaften, großen Internetseiten wie facebook, ebay, Twitter oder Wikipedia nutzen die Technologie des Varnish Cache um die maximale Performance für ihre Webseiten zu erreichen. Der Varnish Cache speichert Daten in einem virtuellen Speicher zwischen und überträgt dem Betriebssystem die Aufgabe zu entscheiden welche Webseiteninhalte im Hauptspeicher des Webserver verbleiben sollen. Alle weiteren Inhalte werden auf der Festplatte des Servers ausgelagert. Mit dieser Technik wird erreicht, dass der Webserver unter Last beginnt Daten zu cachen, während diese – angestossen durch browserbasierte Nutzeranfragen – erst auf die Festplatte geschrieben werden. Der Varish-Cache ist Thread-basiert und vollständig objektorientiert aufgebaut: Jede Client-Verbindung des Webservers wird in einem separaten Arbeitsthread prozessiert, ist das serverseitig definierte Maximum aktiver Threads erreicht, werden eingehende Serveranfragen in einer Überlaufwarteschleife eingereiht und abgearbeitet. Läuft auch das festgelegte Limit der Warteschlange über, werden eingehende Serververbindungen abgelehnt. Mit dieser Webserver-Strategie wird die maximale Verfügbarkeit und ein stablier Webserver bei gleichzeitig höchster Geschwindigkeit für die Internetnutzer realisiert.

 

 


|