Glossar für Onlinemarketing, eCommerce & Webdesign

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UML

UMLUnified Modeling Language – ist eine grafische, einfach gehaltene und standardisierte Modellierungssprache zur Spezifikation, Konstruktion und Dokumentation von Software.
Dabei legt UML Bezeichnungen für die meisten modellierungsrelevanten Begriffe sowie für Beziehungen zwischen diesen Begriffen fest.

Der UML-Standard definiert darüber hinaus graphische Notationen für Begriffe, statische Strukturen und dynamische Abläufe.

Was ist UML?

Die UML-Notation eignet sich zur Modellierung jeder Software und komplexer IT-Anwendungen. Mit der UML-Spezifikation steht eine einheitliche Softwarenotation für die Spezifikation, Visualisierung und Dokumentation von Software-Systemen zur freien Nutzung zur Verfügung.

UML als Modellierungssprache

Die Unified Modeling Language (UML)  ist 1997 entstanden. UML wurde durch die Object Management Group (OMG), einem Zusammenschluss von Unternehmen und Universitäten, zum Industriestandard für Analyse und Systemdesign erklärt.

Warum gute UML-Diagramme unverzichtbar sind:

Ein UML-Klassenmodell sollte mehr als nur ein hübsches Bild von Ihren Datenstrukturen sein. Ein modelliertes Klassenmodell dokumentiert elementare und unverzichtbare Fakten zu wichtigen und kritischen  Einschränkungen innerhalb einer Anwendung. Ein gutes UML-Diagram deckte verborgene Regeln und Annahmen auf, die soweit diese in der Nutzung übersehen werden, zu bösen Bugs führen.

Mit UML-Modellen Fehlentscheidungen vermeiden und wertvolle Ressourcen sparen

Eine gutes UML-Modell vermeidet unangenehme Fehlentscheidungen, spart wertvolle Zeit und hilft Ihnen Ihre Projektressourcen genauestens zu kalkulieren. Ersparen Sie sich und  Ihrem Projektteam eine Menge Zeit und Nerven und dokumentieren Sie wichtige

UML-Klassenmodelle repräsentieren dynamische Zusammenhänge die Ihre Unternehmensprozesse genauestens reflektieren. Ein perfektes UML-Klassenmodell enthält alle Regeln die eine Anwendung benötigt um fehlerfrei zu funktionieren.

10 Vorteile regelbasierter UML-Klassendiagramme

Jetzt erfahren: Warum ist es erforderlich und zu Ihrem Vorteil Regeln und Bedingungen (Constraints) in einem UML-Klassenmodell abzubilden?

  1. Komplexe Regelwerke leicht verständlich: Viele Regeln sind einfach und lassen sich höchst effizient mit einer grafischen Darstellung in Form eines UML-Klassendiagramms abbilden.
  2. Software anschaulich gestalten: Über ein Klassendiagramm definierte Regeln sind für Anwender wie Anwendungsexperten gleichermaßen leicht verständlich.
  3. Den Überblick behalten: Die grafische Darstellung eines UML-Klassendiagramms vermittelt auf einen Blick eine Übersicht von einer Anwendung und ihrem Anwendungsdesign
  4. Experten können Ihnen mit Hilfe eines Klassendiagramms wesentlich schneller eine professionelle Analyse für ein System liefern.
  5. Eine verbesserte Sichtbarkeit in Form einer UML-Visualisierung erzwingt wichtige Anwendungsentscheidungen, die ansonsten leicht unter den Tisch fallen und Sie teuer zu stehen kommen, wenn diese erst spät entdeckt werden
  6. Perfekte Programmlogik gestalten: Status und Aktionen in Programmen beinhalten Sequenz, Synchronisation und Timing, die in der Praxis schwerer zu testen sind als uneingeschränkt gültige Beziehungsstrukturen
  7. Weniger erforderliche Regeln innerhalb von Aktionen bedeuten weniger Programmcode und helfen dabei ein Programmdesign zu optimieren
  8. Regeln – die sich über Daten ausdrücken und abbilden lassen, können leicht abgestimmt und fortlaufend aktualisiert werden und ermöglichen eine agile Anwendungsentwicklung
  9. Eine frühzeitige Fokussierung auf Daten befähigt dazu Wesentliches zu identifizieren und ermöglicht über Abstraktion dauerhaft gültige Regeln und Prozesse aufzustellen. Auf einer datenbasierten Grundlage gewinnen Sie sowohl definierbare Kernprinzipien wie leicht konfigurierbare Anwendungslandschaften.
  10. Dokumentation: Die Wichtigkeit von dokumentierten Anforderungen immer wieder unterschätzt. Wenn Anforderungen mit Projektstart fortlaufend schriftlich dokumentiert sind, werden Projektrisiken maßgeblich reduziert und die die Qualität von Softwareanwendungen steigt nachweislich.

Wie Sie mehrere Regeln in einer einzigen Klassendefinition aufstellen

Bereits mit der Definition einer einzigen Klasse legen wir eine solide Grundbasis verschiedenster Regeln. Sie werden überrascht sein wie viele Regeln bereits in einer einfachen Klassendefinition enthalten sind.

Objektklassen als Datenstrukturen verstehen

Sobald wir UML-Spezifikationen nutzen, müssen wir eine Klasse als eine aktuelle Datenstruktur verstehen. UML-basierte Datenstrukturen sind plattformunabhängig. Und plattformunabhängige Datenstrukturen sind immer zugleich in Form einer Tabelle darstellbar.

Unser Ziel ist es mit einer UML-Darstellung so viele plattformunabhängige Anwendungsregeln wie möglich abzubilden.

Der Schlüssel zum Erfolg bei der Modellierung von Datenstrukturen und Klassen ist die klare Abgrenzung und Unterscheidung zwischen der Datenstruktur und dessen Inhalt.

Die 4 wichtigsten Typen von UML-Diagrammen

UML-Diagramme bieten sich für alle unterschiedlichen Projektphasen zur Modellierung von Software an. Die folgenden vier UML-Diagrammtypen helfen Ihnen in jeder Projektphase, um den Fluss digitaler Daten und Interaktionen zwischen verschiedenen Komponenten, Instanzen und Objekten optimal darzustellen.

  1. Use-Case Diagramm: Anforderungsanalyse (Requirements)
  2. Klassendiagramm, Paketdiagramm, Kollaborationsdiagramm (Statische Sicht: Logischer Aufbau des IT-Systems)
  3. Aktivitätsdiagramm, Sequenzdiagramm, Zustandsdiagramm (Dynamische Sicht: Interaktionen, Prozesse und Abläufe im System)
  4. Komponentendiagramm / Verteilungsdiagramm (Implementierung und technische Infrastuktur optimal planen)

Professionelle Analyse und perfektes Softwaredesign mit UML

Beziehungen werden in UML-Diagrammen durch Pfeile visualisiert. Dabei werden Beziehungen des Typs „ist Teil von“ (sog. Komposition) mit einer Pfeilspitze in Form einer ausgefüllten Rautenspitze gekennzeichnet. Lässt sich die Beziehung zwischen Objekten oder Klassen mit „hat“ beschreiben (sog. Aggregation), erfolgt die Darstellung über einen Pfeil mit einer einfachen Rautenspitze.

UML und objektorientierte Programmiersprachen

Die UML hat eine starke Affinität zu den objektorientierten Programmiersprachen C++  und Java. Zusätzlich wurde die UML deutlich um weitere Diagrammtypen ergänzt die speziell für den Entwurf von Software-Architekturen konzipiert sind.

Der UML-Standard bietet mit insgesamt vierzehn jeweils spezialisierten Darstellungen professionelle Unterstützung für unterschiedlichste Anwendungsfälle. Die Diagrammformen lassen sich unterteilen in Darstellungsformen zur Modellierung von Strukturen und zur Modellierung von Verhalten klassifizieren:

UML-Strukturdiagramme:

  • Klassendiagramm
  • Objektdiagramm
  • Paketdiagramm
  • Komponentendiagramm
  • Kompositionsstrukturdiagramm
  • Verteilungsdiagramm
  • Profildiagramm

UML-Verhaltensdiagramme:

  • Use-Case-Diagramm / Anwendungsfalldiagramm
  • Aktivitätsdiagramm
  • Zustandsdiagramm
  • Sequenzdiagramm
  • Kommunikationsdiagramm
  • Zeitverlaufsdiagramm
  • Interaktionsübersichtsdiagramm

Unified Modeling Language

Die Unified Modeling Language – kurz UML – ist eine Modellierungssprache die in den 90ern von  Grady BoochIvar Jacobson und James Rumbaugh entwickelt wurde. Unified Modeling Language ist eine grafische Modellierungsmethode zur Spezifikation, Konstruktion und Dokumentation von Software-Teilen und anderen Systemen. Die Unified Modeling Language wird von der Object Management Group entwickelt und ist von dieser Organisation auch mit der ISO/IEC 19505 für Version 2.4.1 standartisiert. UML defininert Bezeichner für die bei einer Modellierung wichtigen Begriffe und legt in einem grafischen Modell mögliche Beziehungen zwischen diesen Begriffen fest.


Unique User

Der Unique User zählt als eindeutiger Besucher einer Internetseite. Ruft Person A eine Webseite an vier unterschiedlichen Tagen einer Woche einmal auf und kann beispielsweise per Cookie oder Login eundeutig identifiziert werden, hat die Website vier Visits, aber nur einen unique user.


Unternehmenswebseite

Die Unternehmenswebseite ist der Internetauftritt eines Unternehmens. Moderne Unternehmenswebites nutzen ein System für Web-Content-Management wie beispielsweise Typo3 oder WordPress. Mit dieser Onlinesoftware können Unternehmen ihre Homepage komfortabel gestalten und spielend leicht aktuell halten. Jetzt Kosten für Ihre neue Unternehmenswebsite von INZTITUT kalkulieren.


URL

Über die URL werden Webseiten und andere Web-Dokumente eindeutig lokalisiert. Genau genommen sind mit URL’s in der Regel URIs (Uniform Resource Identifier) gemeint, beide Begriffe werden häufig gleichbedeutend verwendet. Alternative Bezeichnungen für URL sind Webadresse oder Internetadresse.


Usability

Die Usability einer Webseite ist deren “Nutzbarkeit”, die im Wesentlichen in Nutzerfreundlichkeit besteht. Dazu gehört ihre Übersichtlichkeit, die von der Seitenstruktur, vom Design und der logischen Anordnung der Inhalte abhängt. Es gibt noch mehr Bestandteile, welche die Usability erhöhen, beispielsweise die oft unterschätzte Accessibility (Zugänglichkeit), also das sehr schnelle Öffnen einer Seite. Hier schlummern die größten Reserven: Überfrachtete Seiten brauchen zu lange zum Öffnen. Auch die Optimierung für mobile Endgeräte per Responsive Webdesign verbessert die Usability.


Usability-Test

Usability-Tests dienen dazu, die Benutzerfreundlichkeit eines Onlineprojektes wie eine Website oder einen Webshop zu testen. Die Erfassung der Usability richtet sich also auf die vom Nutzer erlebte Nutzungsqualität bei der Interaktion mit einer Anwendung. Eine Webanwendung sollte demnach besonders einfach und intuitiv bedienbar sein und ohne vom Nutzer überwindbare Hürden gestaltet sein. Auch gutes Webdesign ist letztlich ein Usability-Kriterium. Gemäß der Norm ISO 9241 umfasst Usability die Merkmale der Aufgabenangemessenheit. Usability entspricht demnach geeignete Funktionalität, Beseitigung unnötiger Interaktionen, eine sehr gute Verständlichkeit,  leichte Erlernbarkeit, einen durch den Webnutzer gesteuerten Dialog, erwartungskonforme Onlinenutzung sowie fehlertolerante Webseiten. Usability-Tests können beispielsweise auf der Basis von Klick-Dummies, Beta-Versionen oder Onsite-Befragungen durchgeführt werden.


USP

Unique Selling Proposition, kurz USP – siehe Alleinstellungsmerkmal


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