Glossar für Onlinemarketing, eCommerce & Webdesign

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RAL

Eine umfangreiche Sammlung fest definierter Farbtöne, die vorzugsweise zur Definition von Farben und Lacken eingesetzt wird.


relationale Datenbank

Die relationale Datenbank ist ein tabellenbasiertes Datenbankmodell und etablierter Standard für Datenbanken. Bei Web-Applikationen kommt die relationale Datenbank sowohl bei Web-Content-Management-Systemen wie auch bei einem Onlineshop zum Einsatz. Genutzt wird die relationale Datenbank zur Speicherung und Organisation von großen Datenmengen und ist das hierbei mit Abstand am meisten verwendete Datenbankmodell.

Jede relationale Datenbank wird über ein relationales  Datenbankmanagementsystem (RDBMS) gesteuert. Das RDBMS dient der Abfrage und Manipulation also Veränderung der in der relationalen Datenbank gespeicherten Informationen. Das Konzept der relationalen Datenbank beruht auf der Relation, der mathematischen Definition einer Tabelle. Operationen auf diesen Datenbankrelationen definiert die relationale Algebra als die theorethische Grundlage von SQL. Somit ist jede relationale Datenbank als Sammlung einer Anzahl von Tabellen vorstellbar, in denen die einzelnen Datensätze gespeichert sind. Jede Zeile (Tupel) der Tabellen entspricht einem Datensatz (record). Jeder Datensatz besteht aus einer Reihe von Attributen. Die Spalten der Tabelle entsprechen den einzelnen Attributwerten, alle Attributwerte einer Zeile ergeben einen Datensatz.

Das Relationenschema legt die Anzahl und den Typ der Attribute für eine Relation fest. Über das relationale Datenbankmanagementsystem werden die Beziehungen zwischen Tabellen in der relationalen Datenbank hergestellt. Relationen stellen als Verknüpfung die Beziehungen der Datensätze zueinander her. Die relationale Datenbank ist somit eine Sammlung von Tabellen und Beziehungen, die miteinander verknüpft sind. Jetzt lesen: Typo3 – Von der Datenbank zum mächtigsten Web-CMS


Relaunch

Mit dem Relaunch einer Webseite oder eines Onlineshop wird das Layout und die Usability von Webseiten komplett neu gestaltet, damit diese moderner und interessanter wirken. Ein gelungener Relaunch berücksichtigen das Corporate Design, die Usability und technische Modernisierungen von Webseiten beispielsweise in der Realisierung mobilier Webseiten durch responsive Webdesign. Damit verbessern sich zugleich die Benutzerfreundlichkeit der Seite. Ein Webseiten-Relaunch kann zugleich durch Multivariates Testing ergänzt und unterstützt werden. Auch der Content und vorhandene Grafiken werden im Kontext eines Relaunches auf Zweckmäßigkeit überprüft.

Zusätzlich lassen sich mit dem Relaunch neue Funktionen in die Webseite oder den Onlinehop einführen. So kann zum Beispiel ein Blog, ein Forum oder ein Gästebuch ergänzt werden. Generell sollte auch die Struktur der gesamten Website überprüft werden. Trotzdem muss ein gewisser Wiedererkennungswert beibehalten und der Charakter der Marke – auch im Falle eines Marken-Relaunch – unbedingt erhalten bleiben.

Das grundlegende Ziel hierbei ist es, die Seite für den Besucher ansprechender zu gestalten und dem Nutzer noch bessere Informationen als zuvor zu bieten. Der Lohn eines rundum gelungenen Relaunchs: Das eigene Unternehmen online positiv von ihren Mitbewerbern abzusetzen. Ein Webseitenrelaunch sollte entsprechend auch Elemente der OnPage-Optimierung zum Ziel haben, beispielsweise die gezielte Platzierung von Call-to-Action und umsatzsteigernden Webseitenelementen. Jetzt lesen: Wie der Relaunch Ihrer Unternehmenswebsite in jedem Fall gelingt.


Remarketing

Mit Remarketing sprechen Sie über Onlinewerbung Kunden und Interessenten gezielt an, die bereits an Ihren Produkten und Dienstleistungen Interesse signalisiert haben.

Digitale Werbung die Remarketing nutzt, erreicht ausschließlich die Zielgruppe, die Ihre Website bereits besucht haben. Somit erreichen Sie Interessenten und potentielle Kunden für Ihr Unternehmen exakt zum Zeitpunkt des Bedarfs.

Mit einer google AdWords Remarketing-Kampagne für kaufbereite Zielgruppen lassen sich gezielt Interessenten erreichen, die Kaufbereitschaft für bestimmte Produkte und Dienstleistungen signalisieren. Neben dem hochgradig effektiven Remarketing können Sie mit ausgewählten Werbe-Platzierung im Placement-Targeting oder mit inhaltsbezogenem digitalen Marketing im Kontext-Targeting weitere Zielgruppen punktgenau ansprechen.


Remarketing-Kampagne

Möchten Sie digitale Werbung gezielt nutzen um Kunden zu finden, die bereits an Ihrem Produktangebot interessiert sind? Mit speziellen Remarketing-Kampagnen erreichen Sie ausschließlich die Nutzer, die Ihre Website bereits besucht haben.

Mit einer Remarketing-Kampagne für kaufbereite Zielgruppen lassen sich gezielt Interessenten erreichen, die Kaufbereitschaft für bestimmte Produkte und Dienstleistungen signalisieren.

So funktioniert eine Remarketing-Kampagne: Angenommen, Sie vertreiben hochwertige Sondermaschinen für die Metallindustrie in Ostwestfalen. Nutzen Sie Remarketing, um Ihre Onlineanzeigen gezielt für Kunden und Interessenten zu schalten. Remarketing addressiert exakt die Zielgruppe der Interessenten die Ihre Website zuvor bereits besucht haben. Mit Kontext-Targeting und Placement-Targeting erreichen Sie Interessenten gezielt zum Zeitpunkt ihrer Kaufentscheidung,  beispielsweise dann wenn diese Seiten über branchenrelevante Messetermine betrachten.


Repositories

Repositories sind digitale Archive für Informationen und Daten zu einem bestimmten Fachgebiet. Der Begriff Repository stammt aus dem Bereich der Softwaretechnik und Softwareengineering.

Jetzt lesen: Alle Vorteile des Repository für agile Softwareentwicklung nutzen!


Repository

Ein Repository ist ein digitales Archiv für Informationen und Daten zu einem bestimmten Fachgebiet. Der Begriff Repository stammt aus dem Bereich der Softwaretechnik und Softwareengineering.

Repository – Digitales Verzeichnis für Objekte

Das Repository ist meist ein verwaltetes Verzeichnis zur Speicherung und Beschreibung von Objekten. Bei Repositories handelt es sich um Werkzeuge für die zentrale Ablage von Daten, Dokumenten, Objekten und Programmen mit ihren Metadaten. Eine solche Repository-Datenbank ermöglicht somit die systematische Ablage von Programmcode, Code-Fragmenten, Modellen und deren Bestandteilen.

Neben den eigentlichen Daten werden im einem digitalen Repository-Archiv auch die verschiedenen Versionen, Konzeptionen und deren Entwicklungen abgelegt, wodurch alle abgelegten Softwarebausteine mit allen relevanten Informationen gespeichert werden.

Das Repository zur Änderungs- und Versionskontrolle von Software

Auf die im Repository-Verzeichnis gespeicherten Daten und Dokumente können autorisierte Nutzer und Autoren flexibel zugreifen und Änderungen vornehmen. Repositories werden primär in der Versionsverwaltung (CVS) von Software sowie im Dokumenten- und Contentmanagement eingesetzt. Die einzelnen Inhalte werden als Komponenten und Objekte klassifiziert und mit Metadaten angereichert.

Grundlegende Funktionen des Repository bestehen in der Speicherung, Versionskontrolle und der Unterstützung beim Abrufen der gespeicherten Modelle und deren zugehörigen Objekten. Die Versionskontrolle wird dazu genutzt verschiedene Versionen von Software und Repository-Objekten zu verwalten. Im Unterschied eines reinen Datenbanksystems besteht darin, dass ein Objekt-Repository ein oft über mehrere Jahre andauende Entwicklungsprozess optimal unterstützt. Im Sinne eines kontrollierten Entwicklungsprozesses von Software können Benutzer einzelne Bestandteile des Repositories für die gleichzeitige Änderung durch andere Anwender sperren. Beim Wiedereinstellen der geänderten Artefakte werden die Sperren aufgehoben. Das dynamische Repository erstellt automatisch eine neue Version des gesamten Softwaremodells. Populäre Repositories gibt es auch für Typo3 und Magento.

Vorteile vom Repositories in der Softwareentwicklung

Für die agile Entwicklung von Software kommt dem Repository besondere Bedeutung zu. Über das Entwicklungs-Repository ist es komfortabel möglich auf alle wiederverwertbaren Programmbausteine zugreifen. Leicht verständliche Code-Strukturen, eine für jeden verfügbare Dokumentation und die deutliche Reduzierung von Entwicklungszeiten sind dabei nur die größten Vorteile die für die konsequente Nutzung von Repositories sprechen.

Der Softwareentwickler hat über das Software-Repository nicht nur permanenten Zugriff auf die Funktionsbeschreibung, die Schnittstellenspezifikationen und den Programmcode. Auch die parallele Zusammenarbeit verschiedener Entwickler in agilen Teams wird durch ein modernes Code-Repository erst möglich. GitHub und GitLab sind besonders beliebte Repository-Werkzeuge und bewährte Tools für agile Softwareentwicklung.


Responsive Webdesign

Responsive Webdesign ist eine Darstellungstechnik, die es ermöglicht mit Hilfe von Webtechnologien wie HTML5 und CSS3 das einheitliche Anzeigen von Inhalten einer Website auf unterschiedlichen Endgeräten zu gewährleisten.


RGB

Additive Farbmischung, bei der alle Farben des RGB-Farbraums mit Mischung der Grundfarben Rot, Grün und Blau erzielt werden können. Findet Anwendung bei TV, Monitor, Fotografie. Im Gegensatz zur subtraktiven Farbmischung (bspw. Farben auf Papier) bestehend aus Cyan, Magento und Gelb, bzw. in der Druckindustrie noch zusätzlich Schwarz (Vierfarbprozess, CMYK).


RSS-Format

Bei RSS handelt es sich um eine einfache und standardisierte Gruppe von Formaten, die eine jeweils aktuelle Bekanntmachung von Änderungen an Websites ermöglichen, wobei auf das Format XML zurückgegriffen wird. Ein RSS-Informationskanal bietet den Adressaten jeweils prägnante und aktuelle Informationen (Schlagzeile + Link zur Quell-Website) über aktualisierte oder modifizierte Webseiteninhalte. Diese im RSS-Format bereitgestellte Informationen werden als RSS-Feed bezeichnet. Abonniert ein Kunde den RSS-Kanal eines Webservers, so erhält der Abonnent regelmäßig RSS-News über Webseitenanpassungen.


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