Glossar für Onlinemarketing, eCommerce & Webdesign

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KOLUMNENTITEL

Eine zum Satzspiegel gehörende Zusatzinformation (oft neben der Seitenzahl). Des Weiteren gibt es den sog. „toten Kolumnentitel“, der nicht zum Satzspiegel gehört.


Kompatibilität

Kompatibilität oder auch Interoperabilität kennzeichnet die Fähigkeit zur Zusammenarbeit von verschiedenen IT-Systemen oder Software.

Kompatibilität als Qualitätskriterium für Software

Kompatibilität ist eines der wesentlichen Qualitätskriterien für Software. Dabei ist Kompatibilität die Fähigkeit zwischen zwei oder mehr Softwaresystemen Daten oder digitale Information untereinander auszutauschen, diese digitalen Daten korrekt zu interpretieren und zu verarbeiten. Mit dem Standard ISO 25010 werden Anforderungskriterien für die Kompatibilität von Software definiert.

Kompatibilität als Anforderungsprofil

Jede Entscheidung zur Kompatibilität von Software erfordert zunächst die grundlegende Definition der Kompatibilitaet als solcher. Grundlegende Fragen müssen vorab klären wozu die jeweiligen Softwaresysteme kompatibel sein sollen:

  • kompatibel zu welchem System?
  • kompatibel in Bezug auf welche Daten und Systemaspekte?
  • kompatibel unter welchen Umständen und Einsatzszenarios?

Die API als Kompatibilitätsschnittstelle

Um unterschiedliche Softwaresysteme miteinander zu verbinden ist eine Softwareschnittstelle (API) erforderlich. Das sogenannte Application Programming Interface definiert Art und Umfang der Anbindung einer anderen Anwendung.

Schnittstellen-Programmierung macht Software kompatibel!

Die Schnittstellen-Programmierung ermöglicht die softwareseitige Anbindung von Anwendungen zueinander.

Frameworks für maximale Kompatibilität

Bewährte Frameworks wie SOAP sind optimal geeignet um maximale Kompatibilität für Software und Webanwendungen zu ermöglichen. Technologiebasiert stellt SOAP eine der zuverlässigsten Lösungen für den Kommunikationsaustausch zwischen Internetapplikationen bereit die auf unterschiedlichsten Technologien und Programmiersprachen basieren.


Konkurrentenanalyse

Die Konkurrentenanalyse ist der systematische Ansatz Mitbewerber auf ihre Leistungsmerkmale und Eigenschaften im Marketing zu untersuchen. Eine Konkurrentenanalyse ist einfach, schnell realisiert und wirkungsvoll. Die Auswahl der Konkurrenten für die Analyse erfolgt über festgelegte Wettbewerbskriterien wie vergleichbare Produkte und Dienstleistungen. Eine Konkurrentenanalyse erfolgt in 5 Schritten:

  1. Auswahl der zu vergleichenden Produkte
  2. Festlegung der Vergleichskriterien (z.B. bestimmte Produktfeatures)
  3. Datensammlung und Auswertung
  4. Identifikation von Lücken im Wettbewerbsvergleich
  5. Einleiten von Maßnahmen zur Produktverbesserung und Überwachung der Verbesserungsmaßnahmen.

Konkurrentenanalysen sind einfach, schnell realisiert und wirkungsvoll. Eine gute Konkurrentenanalyse muss mit einer klaren Strategie verbunden sein, die zukunftsweisend und darauf ausgerichtet ist, eine eigenständige Marktposition zu etablieren und dabei idealerweise auch innovativere Produkte generieren. Jetzt lesen: Warum Ihre Unternehmens-Website über Ihren Erfolg entscheidet!


Kontext-Targeting

Um Käufer online gezielt anhand von Keywords und Themen zu erreichen ist eine ausgefeilte Onlinemarketing-Strategie erforderlich. Kontext-Targeting ermöglicht im gesamten Google Displaynetzwerk die jeweils besten Placements für die Schaltung Ihrer Onlinewerbung. So erreichen Sie punktgenau die Zielgruppe, die sich für Ihr Unternehmen interessiert und mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Ihre Onlinewerbung reagiert.


kontextbezogene Werbung

Kontextbezogene Werbung nutzt Content, also Inhalte unterschiedlicher Formate um Nutzergruppen gezielt und themenzentriert anzusprechen. Kontextbezogene Werbung ist also Onlinewerbung die bei exakter thematischer Übereinstimmung mit dem Content auf der jeweiligen Website des Publishers ausgeliefert wird.


Kontrollstrukturen

Was sind Kontrollstrukturen?

Kontrollstrukturen dienen dazu, den Programmablauf zu kontrollieren. Damit bietet eine Kontrollstruktur die Möglichkeit, Programmteile nur unter gewissen Bedingungen auszuführen oder Programmteile zu wiederholen.

Wozu brauche ich eine Kontrollstruktur?

Kontrollstrukturen dienen dazu, ein Problem übersichtlich und strukturiert zu formulieren (Mehr zu: Modellierung). Die wichtigsten Kontrollelemente in der Programmierung sind die Auswahl (Entscheidungen) und die Schleifen. Dazu kommen noch einige andere Kontrollanweisungen. Die bekannteste Kontrollstruktur ist die if-else-Schleife.

Codebeispiel für eine einfache if-else-Kontrollstuktur:

Das folgende Programmbeispiel in Java veranschaulicht eine einfache else-if-Schleife:

if (car.isBatteryLow()) {

  car.charge();

} else {

        Car.drive();

}

Damit ermöglichen Kontrollstrukturen die Auswahl zwischen zwei Szenarien.  Nach der „wenn x dann b“-Logik basiert die Kontrolllogik von Programmen auf Bedingungen, die entweder wahr oder falsch sind (Mehr zu: Boolean).

Kontrollstrukturen miteinander kombinieren

Selbstverständlich kannst Du mehrere Kontrollstrukturen miteinander kombinieren. Dazu lassen sich mehrere Schleifen ineinander verschachteln. Das Programm wird von oben nach unten abgearbeitet, hierzu ein Java-Codebeispiel:

Verschachtelte Kontrollstrukturen mit else-if

if (car.isBatteryLow()) && car.isInDockingStation()) {

  car.charge();

} else if {(car.isBatteryLow()) {

        Car.driveToDockingStation();

} else {

        Car.drive();

}

Else-if-Bedingungen werden dabei nur ausgeführt, wenn if-Bedingungen falsch sind. Else-Bedingungen werden nur ausgeführt, wenn auch else if Bedingungen falsch sind.

Wie funktionieren Kontrollstrukturen?

Kontrollstrukturen definieren, wie einzelne Anweisungen auszuführen sind. Dabei unterscheidet der Informatiker grundsätzlich zwischen:

  • sequentiell,
  • bedingt oder
  • wiederholt

Kontrollstrukturen steuern somit den Programmfluss. Den Abschluss bildet die Behandlung von Ausnahmen.

Übersicht über alle Kontrollstrukturen:

Hier findest Du eine Übersicht über alle Kontrollstrukturen von Entscheidungen über Schleifen.

Entscheidungen

Die grundlegendste Entscheidungsanweisung vieler Programmiersprachen ist die if-else-Anweisung:

  1. if – else
  2. else – if
  3. switch – case

Schleifen

Eine weitere Gruppe der Befehle zur Ablaufsteuerung in Anwendungen stellen die so genannten Wiederholungsanweisungen – kurz Schleifen – dar:

  1. while Schleifen
  2. do while Schleifen
  3. for Schleifen
  4. Äquivalenz von for und while
  5. Kommaoperator
  6. Sprünge
  7. break
  8. continue
  9. goto

UML und Objektorientierung

Um Programmierkonzepte und Objektorientierung optimal zu verstehen ist die Modellierung eines Softwarekonzepts sinnvoll. Die Modellierungssprache UML hat ihre Wurzeln in der Objektorientierung und verwendet das Klassendiagramm sehr häufig. Die Beziehungen der Objekte zur Laufzeit werden mit Objektdiagrammen modelliert.

Objektorientierung und Agile Softwareentwicklung

Einer der größten Vorteile bei konsequenter Objektorientierung ist die beliebige Wiederverwendbarkeit definierter Programmlogik. Objektressourcen stehen in Form vielfältigster Objektklassen zur freien Verwendung.

Jetzt lesen: Wie Du Software agil entwickelst und deine Softwareprogramme leicht portierbar gestaltest.


Konzeption

Die Konzeption einer Webseite vereint smartes Web-Design mit klarer Funktionalität in einem ganzheitlichen Webseitenlayout. Konzeption verbindet Grafik-Design mit Web-Techniken wie innovativen Online-Workflows und strukturellem Online-Design, Ideen und der Bedienung einer Website. Auch Usability und Responsive Design sind zu berücksichtigen. Auch ist zu entscheiden, wie sich das Webseiten-Layout auf unterschiedlichen Endgeräten oder Browservarianten verhält. Die Konzeption folgt dem Inhalt, nicht umgekehrt. Die zu übermittelnden Themen und Botschaften sind für das technische, strukturelle und designerische Layout einer Webseite maßgebend. In klassischen Print-Medien funktioniert Konzeption ähnlich, setzt den Schwerpunkt jedoch in der Regel auf die vom Medium zu transportierende Botschaft.


Korrelationsanalyse

Korrelationsanalysen ermitteln aufgrund der Auswertung von Daten für konkrete Fragestellungen im Onlinemarketing einen statistischen Zusammenhang. Anhand einzelner Variablen und der Analyse von Big Data lassen sich Korrelationen – also faktenbasierte Zusammenhänge – mithilfe eines mathematischen Auswertungsverfahrens beweisen oder widerlegen. Neben der Korrelationsanalyse ergänzen statistische Verfahren wie die Faktoranalyse oder die Regressionsanalyse eine Datenanalyse.

Eine praktische Anwendung der Korrelationsanalyse im Onlinemarkting ist die Ermittlung der wichtigsten Rankingfaktoren von Webseiten. Mittels einer Korrelationsanaylse werden diverse Signale mit den Rankingpositionen einzelner Internetseiten verglichen. Als Korrelationskoeffizienten sind hier einbezogene Variablen in Form der Anzahl verlinkender Domains, der Domain-Autorität und themenrelevantem Content die entsprechenden Bezugsgrößen für den Einfluss auf das Ranking. Ein weiterer Korrelationskoeffizient für Top-Positionen in Suchmaschinen ist der Einsatz von wirksamen Bildern auf einer Website.

Ergebnisse einer einfachen Korrelationsanalyse gilt es jedoch auch immer kritisch zu hinterfragen: Nimmt ein Bild tatsächlich direkten Einfluss auf ein optimales Ranking der Webseite oder existiert vielmehr ein Zusammenhang, d.h. eine Korrelation zwischen gut gepflegten Internetseiten mit nennenswertem Content? Jetzt lesen: Die Top 5 Onpage Regeln zur Optimierung Ihrer Website!


Kostentreiber

Was sind Kostentreiber?

Kostentreiber sind ermittelte Kosten als Bezugsgröße in der Prozesskostenrechnung die in Bezug zu anderen Kosten einen überdurchschnittlichen Anteil an den Gesamtkosten verursachen. Werden Kostentreiber als Bezugsgröße identifiziert, lassen sich Einzelkosten für die in dem Unternehmen geltenden Prozesse bedarfsgerecht den einzelnen Kostenträgern zuordnen. Somit ersetzten Kostentreiber bislang in der traditionellen Kostenrechnung verwendeten Gemeinzuschlagssätze.

Wie Sie Kostentreiber identifizieren und eliminieren

Für jedes Unternehmen ist eine effiziente Kostenrechnung und die genaue Analyse von Einzelkosten von immenser Bedeutung. Allgemein gilt: Je größer die Komplexität in einem Unternehmen ist, desto höher sind die Strukturkosten insgesamt. Kostentreiber zu ermitteln ist eine Kernaufgabe im Controlling und sichert die Wettbewerbsfähigkeit. Optimalerweise verhalten sich Kostentreiber proportional zu den Kosten eines Prozesses oder einer Kostenstelle.

Beispiele für typische Kostentreiber in Unternehmen

Beispiele für typische Kostentreiber sind Versandkosten in Bezug auf die Anzahl versandter Pakete oder Speditionskosten. 

Der Nutzen der Identifikation und Nutzung von Kostentreibern liegt in der Vermeidung unternehmerischer Fehlentscheidungen z.B. im Rahmen des Outsourcing oder der Preis- und Konditionenpolitik.

 


KPI

Key-Performance-Indikatoren (kurz KPI) sind Controlling-Kennzahlen zur Messung und Bewertung eines Sachverhalts im Onlinemarketing. Der KPI ist ein Messwert der Fortschritt einer Optimierung definiert und misst. Damit ermöglicht die KPI die exakte Kontrolle des Optimierungsprozesses, z.B. einer Website oder eines Onlineshops. Jetzt lesen: So wird ihr Onlineshop erfolgreich!


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