Glossar für Onlinemarketing, eCommerce & Webdesign

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Kanban

Kanban ist eine aktuelle Methodik für agiles Projektmanagement. Kanban läuft nicht wie Scrum in Iterationen, vielmehr ist die Nutzung einer Iteration in Kanban optional. Der Begriff Kanban bedeutet soviel wie Karte oder Label und die Bedeutung wird bei der Nutzung des Kanban-Boards in der Praxis deutlich.

Die 3 grundlegenden Konzepte von Kanban

Die agile Methodik von Kanban lässt sich mit den drei folgenden Grundregeln zusammenfassen:

  1. Visualisiere Arbeitsabläufe in deinem Projekt
    Zerlege den Arbeitsablauf (Workflow) Deines Projekt in Teilaufgaben (Tasks und Issues) und visualisiere diese auf dem Kanban Board. Dazu ist es erforderlich, das Kanban Board derart zu strukturien, dass jede Spalte einen Status innerhalb des gesamten Arbeitsablaufs entspricht. Auf einem Kanban Board  startet ein Projekt auf der linken Seite in der ersten Spalte und endet in der Zielspalte rechts.
  2.  Limitiere laufende Arbeiten
    Anhand eines Minimums und Maximums wird die Anzahl paralleler Aufgaben begrenzt die innerhalb eines Workflows existieren dürfen. Im Kanban Jargon heisst dies „Limit work in progress“, kurz WIP.
  3. Messe deinen Zeitbedarf
    Der Zeitaufwand den eine einzelne abgeschlossene Teilaufgabe benötigt, wird in Kanban erfasst. Dabei wird das Ziel verfolgt Zeitaufwände so niedrig und genau vorhersehbar wie möglich zu ermitteln.

Erfolg mit individuellen Kanban-Boards

Ein gutes Kanbanboard ist auf ihre spezifischen Arbeitsabläufe und die Größe ihres Projektteams angepasst. Auch wenn die allgemeinen und einfachen Standard Kanban-Boards für jedes Projekt passend erscheinen, so erreichen Sie den größten Projekterfolg sobald die das Kanban Board an die individuellen Bedürfnisse der Arbeitsabläufe ihres Unternehmens und den Anforderungen ihres Projektteams anpassen.

Tipps zur erfolgreichen Anwendung von Kanban

  • Mache Projektarbeit sichtbar
  • Limitiere aktuelle Arbeitsaufwände (WiP)
  • Manage Flow
  • Gestalte Prozessregeln intuitiv und leicht verständlich
  • Implementiere Feedback-Regeln
  • Führe gemeinschaftliche Verbesserungen durch

Kapselung

Was ist Kapselung?

Die Kapselung von Code und Informationen ist ein Grundprinzip der objektorientierten Programmierung mit dem nur diejenigen Informationen zugänglich sind, die auch tatsächlich erforderlich sind.

Kapselung und Datenkapselung in objektorientierter Programmierung

Kapselung und Datenkapselung in objektorientierter Programmierung: Daten sind in Programmen so gekapselt, dass nur sichtbar ist was zum Zeitpunkt eines Datenzugriffs auch sichtbar sein soll. Das Konzept der Kapselung – auch Data Hiding – lässt sich ideal anhand der bekannten Matruschka Puppen verdeutlichen. Das System kapselt das Modul, dieses seine zugehörigen Klassen und diese wiederum ihre Funktionen (Methoden).

Datenkapselung und Sichtbarkeit von Variablen, Klassen und Methoden

Unter Kapselung wird die Datenkapselung verstanden, die die objektorientierte Programmierung über das Konzept der differenzierten Sichtbarkeit von Variablen, Klassen und Methoden realisiert.

Datahiding und Instanzierung

Mit Instanzvariablen, Instanzklassen und Inzstanzmethoden lässt sich die Sichtbarkeit in Programmen beschränken, so dass Benutzer nicht ungehindert auf diese Komponenten zugreifen können. Der Prozess der Datenkapselung wird als auch Data Hiding bezeichnet.

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Bei Instanzmethoden handelt es sich um Methoden, die wie die Instanzvariablen  – einem speziellen Objekt zugeordnet sind. Instanzmethoden haben Zugriff auf sämtliche Teile des Objekts und können somit auch auf die versteckten Instanzvariablen zugreifen. Unseren Buchtipp findest Du hier.

Welche Vorteile bietet Kapselung in der Programmierung?

Sobald Softwareprogramme komplexer werden kommt es häufig vor, dass sich eine interne Programmstruktur mehrfach ändert. Dafür mag es unterschiedliche Gründe geben, etwa weil Programmierer Klassen fortlaufend optimieren und diese effizienter gestalten oder hinsichtlich ihrer Funktion erweitern.

Agile Programmstrukturen mit gekapselten Daten

Ein weiterer Grund für häufige Programmänderungen sind Änderungen von  Datenbankstrukturen. Alle modernen Programmen organisieren die Datenspeicherung über angebundene Datenbanken. Mit jeder Änderung einer Datenstruktur geht auch eine Änderung auf Programmebene einher. Grundsätzlich sollte aber jeder Entwickler nur mit den Informationen behelligt werden, die für ihn speziell auch relevant sind. Dabei braucht ein Softwareentwickler nicht etwa den Code ein gesamtes Programms zu verstehen. Stattdessen kann sich ein Entwickler optimal auf die gekapselten Programmteile konzentrieren und anhand dieser Programminformationen alle erforderlichen Änderungen eigenständig vornehmen.

Anpassungsfähige Software für Ihren Investitionsschutz

Die Software von objektorientierten Programmen soll permanent funktionsfähig bleiben, egal ob eine Softwareversion auf Basis der alten oder neuen Klassendefinition arbeitet. Diese Eigenschaften sind gewährleistet, wenn Daten, Klassen und Methoden gekapselt und in sich gut dokumentiert sind. Das Prinzip der Datenkapselung basiert auf über Schnittstellen bereitgestellten Informationen, die interne Realisierung der Funktionsweise ist dabei unerheblich. Sobald Programmierer sich auf die interne Programmdokumentation der Schnittstellen verlassen können, ist ein Computerprogramm perfekt gekapselt.


Key-Performance-Indikator

Key-Performance-Indikatoren (kurz KPI) sind Controlling-Kennzahlen zur Messung und Bewertung eines Sachverhalts im Online-Marketing. Neben der eigentlichen Optimierung ist das Messen ein zentrales Element im Optimierungsprozess. In bestimmten Zeitintervallen oder beim Erreichen von Milestones werden dazu Maßzahlen erhoben und mit Maßzahlen aus der Vergangenheit sowie den Zielvorgaben verglichen. So ergibt sich im Ergebnis eine genaue Aussage über den Fortschritt einer Optimierung.

Allen KPI gemein dient die Erhebung jedoch immer drei Zwecken:

  • Information:

Der KPI ist ein Messwert, um den Stand bzw. Fortschritt einer Optimierung zu definieren.

  • Kontrolle:

Der KPI ermöglicht die Kontrolle eines Optimierungsprozesses.

  • Steuerung:

Durch die Interpretation mehrerer KPI-Werte im zeitlichen Verlauf können Rückschlüsse auf eine Veränderung der Optimierungsstrategie gezogen werden.


Keyword Cluster

Ein Keyword Cluster ist eine semantische Einheit von Keywords die themenverwandte Schlüsselwörter gruppiert. Ein Keywordcluster zum Thema eCommerce könnte sich beispielsweise in den Keyword Cluster Webshop-Systeme und Bezahlarten gliedern. Keyword Cluster lassen sich aber beliebig vornehmen.

Keyword Cluster, Keywords und die Suchintention

Ein prägendes Merkmal von Keyword Clustern ist sicherlich die kombinatorische Vielfalt. Je weiter ein Thema gefasst ist je mehr Schlüsselwörter lassen sich einem Keyword Cluster zuordnen. Je nischenhafter der Oberbegriff zu einem Keyword-Thema definiert ist, desto weniger Keywords sind in einem Keyword-Cluster organisiert. Die Besonderheit von Keyword Clustern liegt in der Dynamik denn Keywords lassen sich je nach Suchintention von Onlinenutzern unterschiedlich bewerten.

Keyword Clustering und die Silo-Theorie in der SEO-Praxis:

Keyword-Clustering lässt sich am besten an einem Praxisbeispiel erläutern: Jedem Onlineshop können grundsätzlich führende Haupt-Keywords zugeordnet werden, die sich direkt aus dem Themengebiet und den Top-Produkten ableiten. Genauso wird mit den Keywords für die darunter gelegenen Hauptproduktkategorien verfahren. Es ergibt sich sowohl aus der Semantik wie aus den Produktinhalten und dem den Produktkategorien zugeordneten Content, dass eine Verschlagwortung vorwiegend aus bestimmten Schlüsselwörtern besteht. Dieses Verfahren wird als Keywordclustering nach der Silo-Theorie bezeichnet.

Keyword Clustering und die Silo-Theorie in der SEO-Praxis

Keyword Clustering und die Silo-Theorie in der SEO-Praxis – Produkte und Produktkategorien in einem Onlineshop werden anhand definierter Keywords verschlagwortet.

Keyword Cluster und der semantische Kontext

Die Algorithmen der Suchmaschinen werten laufend sematische Keyword-Beziehungen zueinander aus und stellen die Relation mit dem Nutzerverhalten her. Elementar ist, dass Keywords innerhalb eines Clusters in demselben semantischen Kontext stehen. Insofern stellt die Intention des Suchenden immer den wichtigsten Bezugspunkt für die Organisation von Keywords und deren Gruppierung in Keywordclustern dar.

Jetzt lesen: Was macht Onlinetexte unwiderstehlich?


Keyword Clustering

Keyword Clustering beschreibt die Methode mit der Keywords in einem sogenannten Keyword-Cluster zusammengefasst werden. Ein Keyword Cluster ist eine semantische Einheit von Keywords die themenverwandte Schlüsselwörter gruppiert. Dabei nutzt Keyword Clustering semantische Wortbedeutungen und berücksichtigt Anforderungen aus den Bereichen Marketing und Suchmaschinenoptimierung gleichermaßen. Im Onlinemarketing profitiert das Umfeld einer guten Paid-Search-Strategie ebenso wie das Content-Markting oder der Bereich Suchmaschinenoptimierung.


Keyword-Stuffing

Keyword-Stuffing lässt Schlagwörter als Begriff besonders häufig in einem Webtext zum Einsatz kommen. Das gezielte „Vollstopfen“ eines Internettextes mit immer denselben Keywords, mit dem bloßen Ziel diese Internetseite über diese relevanten Suchworte an prominenter Stelle in den organischen Suchergebnislisten der Suchmaschinen erscheinen zu lassen wird inzwischen zuverlässig von allen Suchmaschinen erkannt. Die Folge von Keyword-Stuffing ist als unlauteren und unsinnigen Optimierungsversuch sind entsprechende Abstrafungen für die betroffenen Inhaltsseiten.


Keywords

Keywords sind genutzte Suchbegriffe der Internetnutzer. Als Schlagwort innerhalb von Überschriften und Texten spielt das Keyword bei der Suchmaschinenoptimierung weiterhin eine große Rolle. Als Relevanzkriterium bewerten Suchmaschinen Inhalte anhand von Keywords und deren semantischer Bedeutung innerhalb eines Textzusammenhangs.

Keywords können aus einem einzelnen Suchbegriff oder mehreren Begriffen bestehen, sogenannten Keyword-Phrasen.
 Die Sichtbarkeit einer Domain wird durch den Sichtbarkeitsindex aufgrund von Keywords abgebildet.


Klassen

Klassen und Objekte sind die zentralen Bestandteile der objektorientierten Programmierung. Damit enthalten Objektklassen jeweils eine Idee mit einer programmtechnische Beschreibung eines Objekts. Folglich sind Klassen Blaupausen für Objekte. Die Attribute einer Klasse bestimmen die Eigenschaften der über diese Klasse definierten Objekte. Darum beschreiben die Methoden einer Klasse das Verhalten der Klassenobjekte.

Was sind Klassen / Objektklassen?

Klassen verwirklichen als Objektklassen mit aus ihnen erzeugten Elementen und Methoden die Funktionen objektorientierter Programme. Jedes Softwareprogramm besteht heute aus einer Vielzahl von Objektklassen und Objektmethoden. Dabei spezifiziert jede Objektklasse jeweils genau das, was das Programm in Form einer digitalen Softwarelösung dem Anwender bieten soll.

Beispiele für Objekt-Klassen

  • Bauplan für eine Softwareoberfläche
  • Berechnungsobjekte innerhalb eines Kalkulationsprogramms
  • Eine Klasse Firma, die Firmenname, Umsatzsteuer-ID und Firmenanschrift verwaltet
  • Eine Klasse Person die Name, Vorname, Funktion und Abteilung organisiert

Klassen können auch sichtbare Teile ihres Programms repräsentieren, wie beispielsweise einen Button, ein Texteingabefeld oder ein Fenster. Ebenso kann eine Klasse unsichtbare, also imaginäre Objekte repräsentieren.

Vorteile von Objektklassen

Das Objektklassenkonzept objektorientierter Programmiersprachen bietet den Vorteil jederzeit an beliebiger Stelle neue Klasse definieren und ergänzen zu können. Durch dieses Programmierkonzept ist die klassenorientierte Programmierung unglaublich flexibel.

Aus welchen Elementen besteht eine Klasse?

Jede Klasse besteht aus zwei Elementen: Den Attributen und dem Klassenverhalten.

  • Attribute: Name, Größe, Gewicht, Geschlecht, Alter
  • Verhalten: gehen, rennen, essen, schlafen, essen

Objektklassen und Objektattribute

Attribute beschreiben die Eigenschaften eines Objekts. Das Verhalten der Klassenobjekte wird über Methoden beschrieben. Methoden definieren folglich die Dinge die ein Objekt tun kann. Attribute sind somit Daten und Form von Variablen des Programms – innerhalb eines Objekts werden diese als Objektvariablen bezeichnet.

Methoden = Funktionen

Welche Beziehung haben Klassen zu Objekten?

Klassen sind nur die reinen Beschreibungen von Objekten. Genau wie Baupläne nur dem Zweck dienen Objekte in Form von Gebäuden zu erstellen, so dienen Klassen in der Programmierung dem Zweck Objekte zu erzeugen. Die Erzeugung eines Objekts nennt sich Instanziierung.

Was sind Klassenobjekte?

Eine Klasse kann beliebig viele Objekte dieser Klasse erzeugen. Somit sind Klassen unabhängige Einheiten in einem Programm, die sowohl die Daten als auch den Code, mit dem Daten arbeiten enthalten.

Klassen und Objekte

Probleme und Aufgaben lassen sich mit einem Computerprogramm durch einzelne, voneinander isolierten Objekten lösen. Für die objektorientierte Programmierung von Klassen und Objekten gilt:

  • Attribute beschreiben den Zustand eines Objekts.
  • Zustand und Verhalten beeinflussen sich gegenseitig.
  • Die Objekte werden aus den Klassen heraus instanziiert.
  • Zu jedem Objekt gibt es eine zugehörige Klasse
  • Unterschiedliche Objekte einer Klassen unterscheiden sich durch ihren Zustand.
  • Unterschiedliche Objekte einer Klasse können sich in ihrem Verhalten unterscheiden.

Objektklassen in Java

In der objektorientierten Programmiersprache Java sind Klassen ebenfalls zugleich Objekte.


Klick-Dummy

Im Onlinemarketing stellt der Klick-Dummy einen rudimentären interaktiven Prototyp des anvisierten Endproduktes – in Form einer Website oder eines Webshops – dar. Damit dienen Klick-Dummies der vereinfachten Demonstration von Teilprozessen und Use-Cases, also Online Anwendungsszenarien. Vorteile von Click-Dummies sind Kosteneinsparungen bei komplexen Web-Entwicklungen wie beispielsweise einem großen Onlineportal oder einem umfangreichen Webseitenrelaunch. Der Click-Dummy ermöglicht dann durch Webseiten-Layouts zu klicken und verschafft somit vor einer aufwendigen Web-Programmierung im Vorfeld klare Aussagen zur Web-Usability.


Klickrate

Die Klickrate bezeichnet den Anteil an Besuchern einer Webseite, die auf einen bestimmten Link klicken. Die Klickrate gibt den Prozentsatz an Internetnutzern an, die auf eine Paid-per-Click Werbung wie AdWords klicken und auf der Landingpage des Werbekunden landen.


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