Glossar für Onlinemarketing, eCommerce & Webdesign

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Facebook

Facebook ist das größte soziale Netzwerk der Welt mit über einer Milliarde Mitglieder im Frühjahr 2015. Das Social Network existiert seit 2004, gehört zu den fünf meistbesuchten Webseiten im globalen Internet und wird von der Facebook Inc. betrieben, die seit 2014 an der NASDAQ börsennotiert ist. Facebook wie google+ und Twitter dient der sozialen Interaktion ist aber wie kaum ein anderes Social Network gleichzeitig eine gigantische Werbeplattform, auf der Nutzer auf ihre Person zugeschnittene Werbung sehen. Das Facebook für Onlinemarketing unverzichtbar ist bleibt umstritten, viele Unternehmen haben inzwischen sogar den Rückzug von diesem Online-Netzwerk angetreten…


Facettierte Suche

Die facettierte Suche ist eine Komfortsuche mit erweiterten Suchergebnissen. Während der exakte Suchbegriff nur das relevante und somit ein möglichst reduziertes Suchergebnis liefert, erweitert die facettierte Suche den Begriff um gleichbedeutende Begriffe, sogenannte Synonyme. Dabei nutzt die facettierte Suche Techniken der identischen Wortbedeutung und Semantik.

Facettierte Suche – Komfortsuche für Website & Onlineshop

Sogenannte Facetten dienen bei der Suchanfrage als Filter dienen, so dass die Such-Ergebnisliste bis zu einem ganz bestimmten Ergebnis herunter gebrochen werden kann. Mit der Nutzung der einzelnen Filter kann das Suchergebnis immer weiter verfeinert werden. Die Anzahl und Reihenfolge der Filter spielt dabei keine Rolle. Die Optimierung der Suchfunktion einer Website oder einem Onlineshop ist unverzichtbar wenn Sie Ihren Umsatz online steigern möchten…

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Factory Pattern

Was ist ein Factory Pattern?

Das Factory Pattern ist ein Entwurfsmuster für Softwaredesign auf Basis eines abstrakten Frameworks und zählt zur Kategorie der „Creational Pattern“. Dabei nutzt ein konstruiertes Framework gezielt abstrakte Klassen um Beziehungen zwischen den Objekten zu definieren. Ebenso ist ein Factory-Framework für die Erzeugung der Factory-Objekte verantwortlich.

Factorypattern definieren Schnittstellen zur Objekterstellung und lassen Unterklassen entscheiden, welche Klasse zu instanziieren sind. Factory-Klassen sind verantwortlich für die Instanziierung von Objekten. Die Factory-Methode verlagert die Instanziierung von Klassen in deren Unterklassen. Anstatt Objekte durch direkte Konstruktoraufrufe zu erzeugen, werden Objekte demnach durch die Factory-Methoden erzeugt.

Factory Pattern - Entwurfsmuster für Frameworks

Factory Pattern – Entwurfsmuster für Frameworks: Das UML-Klassendiagramm verdeutlicht die Rolle und Aufgabe der vier zentralen Elemente jedes Factory-Pattern. ConcreteConstrutor erbt die abstrakte Factory-Methode des Constructor und implementiert diese so, dass sie ConcreteProduct erzeugt, das wiederum Product implementiert.

Die Grundidee des Factory Method Pattern besteht darin eine allgemein gültige Lösung zur Programmierung einer Software anzubieten. Indem Wissen konsequent gekapselt wird, wird die Information welche Unterklasse ein Objekt erzeugt aus dem Framework ausgelagert.

Wozu dienen Factory Pattern?

Gutes objektorientiertes Softwaredesign zeigt sich durch einen hohen logischen Zusammenhalt bei gleichzeitig möglichst geringer Kopplung von Subsystemen, Klassen und Objekten.

  • Grundsätzlich ist es in der objektorientierten Programmierung immer vorteilhafter wenn Code auf Superklassen (z.B. Java Interfaces) ausgerichtet ist, als wenn sich ein Programm auf eine konkrete Implementierung ausrichtet.
  • Wie lassen sich neue Objekte instanziieren ohne von von einer konkreten Implementation abhängig zu sein? Eine Möglichkeit hierzu bieten Factory Klassen.

Was macht eine Factory Klasse?

Eine Factory Klasse…

  • agiert als Stellvertreter für die Kreation von Objekten
  • erlaubt dem Client ein einziges Interface für den Objektzugriff auf die Factoryobjekte zu nutzen
  • macht es einfach weitere Objekte zu ergänzen (Erweiterbarkeit)
  • Polymorphismus erlaubt dem Klient konkrete Objekte in einer einheitlichen Art und Weise zu nutzen

Wann nutze ich das Factory Pattern

Abstrakte Factorypattern sind besonderes interessant, wenn Sie eine oder mehrere der folgenden Fragen mit „Ja“ beantworten:

  • Wünschen Sie maximale Unabhängigkeit einer Initialisierung von deren Objekt-Repräsentation?
  • Möchten Sie minimale Einschränkungen für zueinander in Beziehung stehenden Produkten realisieren?
  • Brauchen Sie eine Software die maximale Unabhängigkeit von einem Softwarehersteller garantiert?
  • Müssen Sie permanent mit zukünftigen Technologieveränderungen zurecht kommen?

Benötigen Sie ein Framework für Nutzerinterfaces das verschiedenste „Look & Feel Standards“ für unterschiedliche Plattformen bereitstellt?

Mit dem Factorypattern lässt sich ein Userinterface portabel gestalten um unter verschiedenen Betriebssystemen und Window-Managern mit derselben Optik zu erscheinen.

Vorteile des Factory Pattern

  • Dadurch dass Factory-Methoden den Aufruf einer Programmmethode von der Implementierung konkreter Produkt-Klassen entkoppelt, werden für die Objekt-Instanzierung keine newOperatoren benötigt. Damit gestaltet sich die Weiterentwicklung von Software besonders flexibel, weil sich somit Softwarebibliotheken parallel zur Nutzung von Anwendungen weiterentwickeln lassen.
  • Während viele objektorientierte Programmiersprachen den Namen des Konstruktors vorschreiben ist es dank einer Fabrikmethode möglich für Framework-Konstruktoren besonders aussagekräftige Namen zu vergeben. Ebenso lässt sich ist ein  Framework-Konstruktor mit unterschiedlicher Semantik definieren.

Flat Design

Ein grafisch minimalistischer Gestaltungsstil, bei dem auf eine realistische Darstellung von Texturen, Verzierungen, Schlagschatten und dreidimensionalen Elementen verzichtet wird und stattdessen den Ansatz „weniger ist mehr“ durch einfache Form und symbolische Darstellung verfolgt. Der Gegensatz dazu ist der Skeuomorphismus.


Fluid

Fluid für Typo3 ist eine Gruppe von Typo3 Extensions die speziell dazu genutzt wird um Typo3 Entwickler bei der Entwicklung von resposive Websites mit dem Web-CMS Typo3 zu unterstützen. Fluid für Typo3 steigert die Produktivität und Flexibilität bei der Webseitenerstellung. Zudem trägt das Framework mit dem soliden Grundgerüst dazu bei dass Webentwickler robustes Webdesign für die unterschiedlichsten Web-Browser und Desktop-PC wie mobile Endgeräte gleichermaßen entwickeln.

Fluid unterstützt Web-Entwickler in der Nutzung modernster Techniken um moderne Typo3-Webseiten mit einem responsive Design auf Basis eines CMS Template erstellen. Ein großer Vorteil bekannter und weit verbreiteter CMS-Systeme – zu denen die Software Typo3 zählt – ist, dass moderne Technologien wie Fluid zeitnah zur Nutzung bereit stehen und die unverzichtbare Weiterentwicklung dieser Entwicklerwerkzeuge gewährleistet ist. Jetzt lesen: Die Stärken des responsive Webdesign!

 


Forum 

Ein Forum – auch als Internetforum, Webforum, Diskussionsforum oder Bulletin Board bekannt – bezeichnet einen virtuellen Platz im Internet zum Austausch von Gedanken, Erfahrungen und Meinungen. Jede Forums-Website hat ein definiertes Oberthema das über Foren-Rubriken in verschiedene Unterrubriken – auch Foren-Boards – verteilt ist. Je Unterthema ist dem Forum technisch ein eigenes Verzeichnis zugeordnet, das als Unterforum oder Themenforum bezeichnet wird.

Foren-Teilnehmer können Diskussionsbeiträge – sogenannte Postings – lesen und angemeldete Forumsmitglieder können auf Beiträge antworten. Einen zusammenhängenden Beitrag in einem Forum nennt der Foren-User Thread. Ein Forums-Thema wird als Topic gekennzeichnet. Neue Diskussionen innerhalb einer Forums-Rubrik werden gestartet indem ein neuer Thread, also eine neue Forums-Diskussion eröffnet wird. Internet-Foren erfreuen sich besonderer Beliebtheit, da diese oft eine Funktion als Hilfe-Forum oder Support-Forum übernehmen.

Vorteile und Nutzen des Forums: Benutzer der Foren erhalten oft sehr präzise und lösungsorientierte Antworten auf im Forum gestellte Fragen.In Foren erfolgt die Kommunikation zeitversetzt; auf im Forum gepostete Beiträge wird nicht unmittelbar geantwortet, wie dies beispielsweise in einem Chat der Fall ist. Über die Benachrichtigungsfunktion des Forums können sich Forennutzer über eine solche Antwort per eMail informieren lassen. Die überwiegende Anzahl von Foren ist kostenfrei nutzbar wenn auch einzelne Foren einen kommerziellen Nutzen haben. Alle bekannten Social Media Plattformen setzen letztlich auf dem Konzept des Forums auf. Facebook ist genau genommen ein modernes Forum, allerdings mit einem Verzicht auf die Organisation von Nachrichten in Rubriken. Messages sind hier Mitgliedern oder Seiten statt einem Messageboard zugeordnet, das Konzept der Threads zu einer geposteten Nachricht ist jedoch gleich. Ein bekanntes und Forum mit kommerziellem Hintergrund das bei seinen Usern überaus beliebte ist, ist das Nubert Forum rund um HiFi und Lautsprecher. Jetzt lesen: Wie Sie Schwarmintelligenz für Ihr Unternehmen nutzen!


Frames

In der Web-Entwicklung nutzen Frames eine Methode, die bei der Erstellung von Webseiten mit HTML eingesetzt wird, bei der Informationen aus einer Reihe bestimmter Quellen herausgezogen werden und wie eine Collage zu einer endgültigen Webseite zusammengesetzt werden. Die Erstellung von Websites mit der Frames-Methode ist problembehaftet und wird inzwischen im Sinne von robusten Websites und im Zuge des responsive Webdesigns vermieden.


Framework

Eine Sammlung von Gestaltungselementen und Hilfsmitteln für einfaches und standardkonformes Web-Design.


Frontend

Mit dem Frontend wird die dem Endanwender zur Verfügung gestellte Benutzeroberfläche bezeichnet. Bei einem Shopsystem oder einem Web-CMS entsprechen die einzelnen Webseiten wie Produktseiten oder weitere Inhaltsseiten eines Webauftritts dem Web-Frontend.


Fünf Phasen Modell nach Krueger für Change Management Projekte

Das 5-Phasen-Modell von Wilfried Krüger für erfolgreiches Change Management ermöglicht innerhalb der unterschiedlichen Projektphasen umfassend und individuell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse einzelner Veränderungsschritte einzugehen.

5 Phasen Modell in Change Management Projekten nach Wilfried Krueger


Die fünf Phasen des Modells bilden den Rahmen für eine Analyse der Aufgaben im Change Management. Dabei stehen die jeweils wichtigsten Aufgaben einer Phase im Fokus. Insgesamt ergeben sich zehn Kernaufgaben, die von der Bestimmung des Wandlungsbedarfs in der Konzipierungsphase bis zur Sicherung der Wandlungsbereitschaft und der Wandlungsfähigkeit in der Verstetigungsphase reichen. Die weitere Gliederung in Teilaufgaben mit konkreter Zuweisung an die einzelnen Verantwortlichen in den Wandlungsprozessen ist somit leicht durchführbar.

Was ist ein Phasenmodell?

Phasenmodelle für Change Management geben einen Handlungsrahmen und verdeutlichen zugleich, was typischerweise in den einzelnen Projektphasen zu beobachten ist. Im Bezug auf Methoden, Instrumente, Zeitintensität, Hintergründe und andere relevante Aspekte im Projektverlauf unterscheiden sich diese Phasenmodelle zum Teil erheblich voneinander.

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Moderne Phasenmodelle nutzen Milestones

Alle Phasenmodelle weisen jedoch die Gemeinsamkeit auf, dass mit Hilfe von formulierten Zwischenzielen (Milestones) innerhalb der Prozesse das Erreichte reflektieren und darauf aufbauend nächste Schritte planen. Somit helfen solche Phasenmodelle um Ordnung, Orientierung und Kommunikation in Change Management Prozessen zu gewährleisten und bieten allen Projektbeteiligten überdies eine solide Entscheidungsunterstützung.

Phasenweise zur digitalen Transformation

Moderne Change Management Lösungsansätze betrachten Änderungen im Unternehmen als laufenden Prozess und das von Wilfried Krüger entworfene 5-Phasen-Modell hat bereits vielfach als ideale Methode für IT-Einführungsprojekte bewährt. Auch zur Umsetzung der digitalen Transformation erscheint das moderne Phasenmodell von Krüger perfekt geeignet weil es alle unterschiedlichen Charaktere in Unternehmen anspricht.

Lösungsstrategien für Veränderungsschwierigkeiten

Die verschiedenen Kommunikationsformate sind ideal geeignet unterschiedliche Anspruchsgruppen anzusprechen und aktiv einzubinden.

Phasenweise jeden im Unternehmen mitnehmen und aktiv einbinden

Somit wird das Change Konzept letztlich jedem Charaktertyp im Unternehmen gerecht und gezielt darauf ausgerichtet jeden im Veränderungsprozess mitzunehmen.

Auch mögliche Rückschritte sind erklärbar und können – durch Anpassung einzelner Planungsschritte – optimal aufgefangen werden.

In Phasen schrittweise zum Projekterfolg!

Aus den Analysen von verhaltensorientierten Controllingmaßnahmen lässt sich ableiten, dass insbesondere fünf Maßnahmen für die Mehrzahl der Projekte zur Reduzierung kognitiver Fehlleistungen beitragen:

  1. Festlegen von Meilensteinen
  2. Quantifizierung der Projektinformationen
  3. Schutz des Ansehens des Entscheidungsverantwortlichen im Falle eines Abbruchs
  4. Bekanntgabe der Ziele
  5. Ex-ante-Definition von Abbruchkriterien.

Aufgrund dieser empirischen Erkenntnisse (vgl. Mahlendorf – „Eskalation des Commitments bei scheiternden Projekten“) ist es unbedingt empfehlenswert vor Beginn der Projektaufnahme die Durchführung und Abstimmung folgender Maßnahmen mit dem Top-Management.

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