Glossar für Onlinemarketing, eCommerce & Webdesign

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Docker

Was ist Docker?

Docker ist eine Container Plattform für Software und Apps. Docker ist eine Container Plattform für Software und Apps. Softwareentwickler nutzen Docker für  die Zusammenarbeit mit anderen Entwicklern und um Softwareentwicklung einfach und portabel zu gestalten.

Dabei löst Docker für den Entwickler das allgegenwärtige Probleme „aber die Software läuft auf meiner Maschine“ bei Softwareerstellung im Team mit anderen Entwicklern zu eliminieren.

Was ist eine Containertechnologie?

Die Containertechnologie hebt also die Abhängigkeiten der Anwendungen zu einzelnen Systembestandteilen auf so dass sich Systemlösungen komfortabel von System A zu System B verlagern lassen. Mit dem virtuellen Container kapselt Docker die Anwendung und ermöglicht dessen Betrieb auf gänzlich unterschiedlichen Systemen wie beispielsweise in einer Linux- oder Windows-Umgebung.

Docker-Container-Technologie

Docker und die Containertechnologie – In einem Dockercontainer lassen sich Anwendungen spielend leicht hosten. Vorkonfigurierte Dockercontainer lassen sich immer wieder verwenden und sichern die Qualität erstellter Software auf allen Systemen.

Vergleichbar mit einer System-Bibliothek kapselt der Dockercontainer die benötigten Ressourcen und stellt quasi eine sichere und leicht portierbare Betriebsumgebung dar.

Was enthält ein Dockercontainer?

Ein Dockercontainer enthält nur die eigentliche Softwareanwendung und deren systembedingten Abhängigkeiten. Ein Container wird auf einem Dockersystem als isolierter Prozess auf dem Host-System ausgeführt. Der Docker-Container teilt sich alle erforderlichen Systemressourcen mit den anderen Docker-Containern desselben Systems. Durch das Konzept strikter Isolation können sich viele Container dieselben Ressourcen effizient teilen. Dabei ist exakt definierbar, welcher Docker-Container wieviel Ressourcen nutzt.

Welche Vorteile bieten Container und die Container-Technologie?

Container bieten wertvolle Vorteile für die laufende Entwicklung von Software:

  • maximale Portabilität
  • höchste Flexibilität
  • Standardisierung
  • Kostenreduktion
  • vielfältig nutzbare Schnittstellen

Wofür kann ich Docker nutzen?

Mit dem Dockercontainer und Containerumgebungen lassen sich die unterschiedlichen IT-Szenarien virtualisieren. Für die Softwareentwicklung spielt die Containertechnologie bereits eine unverzichtbare Rolle um Software leicht portierbar zu gestalten und eine Vielzahl unterschiedlicher Entwickler – losgelöst von ihrer Arbeitsumgebung oder dem Einsatzort – in die Softwareentwicklung mit einzubeziehen.

Wie erzielt Docker höchste Flexibilität?

Als OpenSource Projekt für die automatisierte Bereitstellung von Softwareanwendungen nutzt Docker gezielt Container um Systemkomponenten so einfach wie möglich portierbar zu gestalten. Der Containeransatz isoliert erforderliche Ressourcen wie Prozessor, Speicher oder Netzwerkkomponenten mit Hilfe von virtuellen Maschinen. Somit sind Applikationen autonom von Systemkomponenten direkt nutzbar.

Docker Schritt für Schritt

  1. Docker starten
  2. Einfache Dockercontainer nutzen
  3. Dockerfiles kennenlernen – Dockerfiles ist die grundlegende Konstruktionsumgebung für Docker Container
  4. Container Distribution: Docker-Registries verwenden um Docker Container zu veröffentlichen

Dockercontainer bieten maximale Flexibilität und hohen Nutzen

Dockercontainer bietet maximale Flexibilität um unterschiedliche Systemkomponenten portabel zu gestalten. Dabei ist Docker weitgehend einfach zu konfigurieren.

Die Docker-Toolbox nutzen

Die Docker Toolbox ist ein Installer um schnell und unkompliziert eine Docker-Umgebung auf einem Computer zu installieren. Die Docker-Toolbox umfasst eine minimale boot2docker VM sowie weitere Docker-Tools wie Compose und Swarm.

Docker Client docker binary

  • Docker-Machine docker-machine binary
  • Docker-Compose docker-compose binary
  • Kitematic – Desktop GUI for Docker
  • Docker-Quickstart Terminal app

Sobald die Docker-Toolbox installiert ist, kann die Dockersoftware über das Docker-QuickStart Terminal genutzt werden.

Docker auf dem Mac

Auf einem Mac werden die Binaries standardmäßig im Verzeichnis /usr/local/bin installiert. Mit der Docker-Toolbox ist eine Dockerinstallation für die Default Machine mit der IP 192.168.99.100 zur sofortigen Nutzung konfiguriert. Für weitere Hilfe mit der Dockersoftware informieren Sie sich bitte direkt unter https://docs.docker.com.


Domain

Eine Domain, oft auch als URL, Webadresse oder Internetadresse bezeichnet, ist ein zusammenhängender Teilbereich der hierarchisch aufgebautem Domain Name System (DNS). Mit dem Domain Vergabeverfahren ist für das Internet ein weltweit eindeutiger und nach festgelegten Regeln nahezu frei wählbarer Name für sogenannte Top-Level-Domains realisierbar. Jede Domain kann beliebig in Subdomains unterteilt werden. Durch die vollständige Domainadresse, den sogenannten “Fully Qualified Domain Name” (kurz FQDN) ist ein beliebig physisches oder virtuelles Objekt weltweit eindeutig erreichbar. Über Einträge in Nameservern verweisen Domains auf IP-Adressen eines lokalisierten Webservers.


Domäne

Mit einer Domäne ist der englische Fachbegriff “Domain” für einen im Internet oder in einem (unternehmensinternen) Rechennetz gemeint, die über eine eindeutige Adresse erreichbar sind. Die Adressenstruktur einer solchen Gruppe erkennt man beispielsweise bei der baumstrukturierten Namenshierarchie im Internet, bei denen die Domäne einen zusammenhängenden Teilbereich des Domain Name System (DNS) darstellt. In der Syntax besteht ein solcher Domainname – auch URL – aus einer Sequenz von Namen, die durch Punkte voneinander getrennt sind, beispielsweise www.inztitut.de. Ein solcher Domänenname baut sich in der Hierarchiestufe strukturell von hinten auf und beginnt mit der Top-Level-Domain (TLD) „de„, gefolgt von der Second Level Domain (SLD) „inztitut“ und der Third Level Domain. 


Domänenmodell

Domänenmodelle dienen im Rahmen des Projektmanagement der interdisziplinären Verständigung zwischen verschiedenen Projektmitgliedern mit unterschiedlicher Ausbildung bzw. Fachhintergrund. Für ein geplantes bzw. vorhandenes Online-Produkt oder eine Website skizziert das Domänenmodell in grafischer Form einen bestimmten Anwendungszusammenhang (“Domäne”).

Domänenmodelle und die digitale Transformation

Ein Domänenmodell stellt dabei ein geschäftsorientiertes Framework für den geplanten Wandel der IT-Landschaft bereit. Im Zuge der Digitalen Transformation sind vor allem agile Entwurfsmuster gefragt. Die gesamte Änderung innerhalb der IT wird durch die systematische Anordnung einer Beschreibung des zukünftigen Soll-Zustands und dazu erforderlicher Business-Logik und spezifischer IT-Fähigkeiten zu den Domänen des Domänen-Modells. Ein gutes Domänenmodell berücksichtigt dementsprechend alle Stakeholder innerhalb eines IT-Projekts.

Die 4 grundlegenden Domänen einer Software-Architektur

Das Domainenmodell für Softwarearchitektur fokussiert hauptsächlich die folgenden vier Domänen:

  1. Geschäftsprozesse
  2. Digitale Daten
  3. Nutzbare Applikationen
  4. IT-Technologie

Visualisierung des Domainenmodells

Visualisiert umfasst die grafische Darstellung eines Domänenmodells alle Domänen mit einer prägnanten und konsistenten Beschreibung der einzelnen Domainen. Das Domänenmodell basiert dabei abstrakt auf der Visualisierung von Entitäten – z.B. einer Person oder einem Projektgegenstand – mit ihren Eigenschaften sowie Beziehungen. Im Softwarebereich wird zur Notation meist auf die sog. UML-Klassendiagramme zurückgegriffen.

Unser Buchtipp zum Thema:

Domainen-Modelle und UML

Ein ressourcen-orientierter Web-Service stellt typischerweise Informationen bereit die jeweils Ressourcen in Form von funktionalen Entitäten innerhalb eines Domainenmodells repräsentieren. Domainen-Modelle die mit der Unified Modeling Language (UML) beschrieben sind, werden solche systembezogenen Abhängigkeiten mit der Bedeutung einer Komposition beschrieben.

Vorteile des Domain-Modells

Das Domainenmodell ist in der Regel stabiler als vergleichbare Lösungsstrategien und lässt sich im Entwicklungsprozess fortlaufend einfacher anpassen. Damit sind Domainenmodelle auch zur Lösung zukünftiger Probleme und unternehmerischer Herausforderungen bestens gewappnet.

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Doorway Pages

Doorway-Pages sind Internetseiten oder Websites die als Zwischenseite für eine Domain fungieren (Brückenseiten). Doorway-Pages sind also spezifische Landingpages, die Traffic für ein definiertes Onlinemarketing-Ziel generieren. Also solche Traffic-Pages sind Doorway-Pages durchaus mit Bedacht und Vorsicht zu genießen!

Doorway-Pages existieren vielfach in Form einer Landingpage als:

  • themenspezifische Landingpages
  • SEO-Landingpages, z.B. Keyword-Domains
  • transaktionale Landingpages (z.B. innerhalb der Seitennavigation)
  • SEA-Landingpages, z.B. für google AdWords

Abstrafung von „bösen“ Doorway-Pages

Doorway-Pages müssen nicht grundsätzlich böse sein und werden auch nicht in jedem Fall mit einer google Strafe im Ranking belegt. Wenn eine Doorway-Page spezifischen Content bietet und somit durchaus eine für Suchmaschinen im Hinblick auf wenige Suchbegriffe optimierte Internetseiten ist, so hat diese Doorway-Page als Landingpage (auch für google!) durchaus eine Berechtigung wenn diese Internetseite Nutzer auf eine für sie tatsächlich relevante Seite weiterleitet. Dann ist eine Doorway-Page vielmehr eine themenspezifische Landingpage, die ein definiertes Marketingziel optimal erfüllt. Oder die Doorway-Page erleichtert den Zugriff auf eine bestimmte Internetseite, beispielsweise innerhalb einer komplexen Seitenstruktur einer großen Website. Sowohl für Onlineshops als auch für Corporate Websites können Doorway Pages durchaus sinnvoll sein und ermöglichen die Steigerung von Conversions.

5 Regeln für Doorway Pages zu beachten sind:

Vielmehr gilt: Wer sich grundsätzlich an die Qualitätsrichtlinien von google hält, dürfte bei der Erstellung von Landingpages und Websites grundsätzlich nie in Schwierigkeiten geraten.

  • Dient die Seite einzig zur Optimierung im Ranking der Suchmaschinen? Sollen die Seiten also einen Rang für allgemeine Suchbegriffe erhalten, obwohl die Inhalte auf der Seite sehr spezifisch sind?
  • Bietet die Seite dem Besucher einen relevanten Mehrwert? Dient die Doorway Page / Landingpage den Besuchern eurer Website um diese gezielt zu einem für sie relevanten Navigationspunkt zu leiten?
  • Duplizieren die Seiten nützliche Zusammenfassungen von schon auf der Website zu findenden Elementen wie Orte oder Produkte, um die Zugriffe über die Suche zu steigern?
  • Wurden diese Seiten einzig und allein erstellt, um die Zugriffe über Partner-Websites zu steigern und Nutzer weiterzuleiten, ohne einen sichtbaren Mehrwert in Bezug auf Inhalte oder Funktionen zu schaffen?
  • Führen diese Seiten ein „Inseldasein“? Ist es schwierig oder unmöglich, von anderen Teilen eurer Website, zu ihnen zu gelangen? Werden Links auf solche Seiten von anderen Seiten der Website oder des Website-Netzwerks nur für Suchmaschinen erstellt?

Grundsätzlich gilt: Behalten Sie die Relevanz für Ihre Nutzer jederzeit vor Augen! Wer Doorway-Pages rein als schlechte Landingpage konzipiert behält Recht und mag weiterhin Doorway Pages als „böse“ bezeichnen. Gute Landingpages hingegen sind sogar absolut unverzichtbar für erfolgreiches Onlinemarketing.


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