Glossar für Onlinemarketing, eCommerce & Webdesign

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Design

Das Design ist eine Gestaltung beziehungsweise “Bezeichnung” (so die wörtliche Übersetzung), die einen künstlerischen und einen technischen Aspekt aufweisen kann. Häufig verknüpft sich beides; diese Symbiose hat eine sehr lange Tradition in der industriellen Formgestaltung und wird heute im Webdesign fortgesetzt. Allerdings trägt das Wort die starke Konnotation des künstlerischen Ausdrucks, die aus dem Architektur- und Modedesign kommt. Webdesign schließt immer technische Aspekte mit ein.


Design Pattern

Was sind Design Pattern?

Design Pattern sind bewährte Lösungsschablonen für wiederkehrende Entwurfsprobleme in der Softwareentwicklung und für das perfekte Design von Software.

In wenigen Minuten erfahren Sie alles rund um Design Pattern und wie Sie diese effektiv für Ihr Projekt nutzen. Design Pattern gibt es ebenso für Webanwendungen wie für die Programmierung. Es gilt: Wer vorab gut plant und designt, spart Kosten und Zeit für aufwendige Änderungen. Starten Sie jetzt und lesen Sie direkt unsere Empfehlungen: 

Mit Design Pattern rundum perfekte Software entwickeln!

Für den Entwurf und die Entwicklung guter Softwarelösungen stellen Designpattern in der Praxis bewährte Schemata zur Verfügung. Gute Design-Pattern bieten Lösungen für die Konzeption von Komponenten eines Softwaresystems und den Relationen zwischen den einzelnen Softwareelementen.

Software Design Pattern

Software Design Pattern: Eine komplette Übersicht über die wichtigsten Softwaredesignpattern klassifiziert in strukturelle, verhaltensorientierte und konzeptionelle Entwurfsmuster.

3 Typen von Design Pattern

Design Pattern für die Programmierung von Software lassen sich grundsätzlich in 3 Patternklassen einteilen:

1. Strukturelle Pattern (Structural Patterns)

  • die Bindung zwischen 2 oder mehr Klassen zu reduzieren
  • eine abstrakte Klasse einzuführen, welche die zukünftige API-Erweiterung ermöglicht (vgl. Schnittstellenprogrammierung)
  • komplexe Strukturen zu kapseln

2. Verhaltensorientierte Pattern (Behavioral Patterns)

  • Erlauben die softwaregesteuerte Wahl zwischen einem Algorithmus und der Zuweisung von Verantwortlichkeiten von Objekten („Welches Objekt tut was?“)
  • vereinfachen komplexe Steuerungsmechanismen und Kontrollflüsse die während der Laufzeit schwer zu analysieren sind

3. Konzeptionelle Pattern (Creational Patterns)

  • erlauben eine vereinfachte Darstellung von komplexen, instanzierten Prozessen
  • machen Softwaresysteme unabhängig davon wie Objekte entworfen, erstellt und repräsentiert werden

Was macht Designpattern in der Programmierung so wertvoll?

Designpattern sind besonders nützlich weil sie dem Entwickler ein detailliertes Design in generalisierter, also allgemein verwendbarer Form liefern. Zusätzlich liefern Designkonzepte für Software wertvolles Wissen auf der Grundlage bereits bestehender und in der Praxis bewährter Systemlösungen. Softwareentwickler können sich über die Designsprache mittels Fachbegriffe optimal untereinander verständigen.

Wie Sie Design Pattern nutzen:

Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt wie Sie geeignete Design Pattern identifizieren und nutzen:

  1. Kriterien für Design Pattern definieren
  2. Geeignete Design Pattern auswählen
  3. Design Pattern anwenden

Warum Designpattern nicht immer 1:1 anwendbar sind

Designpattern sind keinesfalls ein Garant für in jedem Fall passende Entwurfsmuster oder ein rundum perfektes Design.
Gute Entwurfsmuster sind jedoch flexibel um mindestens ein oder mehrere Probleme zu lösen und bieten erprobte Konzepte und basieren auf bewährten Designregeln.

Designpattern stufenweise Schritt für Schritt anwenden

Schritt 1: Kriterien zur Auswahl des Design-Pattern definieren

Anhand Ihres Projektes und der spezifischen Projektanforderungen ermitteln Sie die Leitkriterien für geeignete Design-Pattern.

Schritt 2: Das perfekte Design Pattern auswählen

Basierend auf den Anforderungen und der Analyse eines bestehenden Problems identifizieren Sie zunächst die einzelnen Kriterien für die Auswahl des idealen Designpattern.

Schritt 3: Design Pattern anwenden

Im Idealfall lässt sich ein Design Pattern direkt anwenden. Wahrscheinlicher ist, dass einzelne Bestandteile des Design Pattern sehr nützlich und somit direkt anwendbar sind und andere Design-Elemente weniger passend erscheinen. Auch die Kombination mehrerer Design-Patterns ist möglich und durchaus sinnvoll!

Sie allein entscheiden, welche Designs nützlich sind und welche Designkomponenten Sie verwenden möchten.

Design-Pattern und Web-Templates

Auch für das Webdesign stellen Design-Pattern bewährte Muster für erfolgreiche Onlinestrategien dar,  zum Beispiel für das Design von Websites und Onlineshops.

In Form von Templates stellen Designpattern somit wiederverwendbare Vorlagen zur effektiven Problemlösung und Webdesign dar. Unseren Buchtipp findest Du hier.

UX-Design und Funktionales Webdesign

Für UX-Design und funktionales Webdesign gibt es ebenfalls ein breites Spektrum nutzbarer Vorlagen. Zielgerichtetes UX-Design sollte jedoch immer perfekt auf die speziellen Anforderungen der jeweiligen Anwendung abgestimmt sein.  Individuelles Webdesign erfordert im Regelfalls eine weitergehende Differenzierung, denen Entwurfsmuster nur selten 1:1 entsprechen können.

Hier findest Du die wichtigsten Software Pattern.


Design Thinking

Was ist Design Thinking?

Design Thinking ist die wirksamste Methode zur Entwicklung neuer Ideen, innovativer Lösungen und neuer Produkte.

Mit Designthinking fördern Sie in Ihrem Unternehmen aktiv Innovationen. Der Einsatz von Design Thinking erweist sich vor allem dann als besonders vorteilhaft, wenn originäre Innovationen angestrebt werden.

 

Was ist Design Thinking? Wie funktioniert Design Thinking?

Was ist Design Thinking? – Designthinking ermöglicht Inspiration und neue Ideen für die Kreation innovativer Lösungen. Wie funktioniert Design Thinking?  Durch frühzeitige Einbindung realer Nutzer fliesst wertvolles Feedback rechtzeitig in den Designprozess ein. Konsequente Optimierung und das Teilen von Wissen und Ideen verbessert die Lösung.

Wie funktioniert Design Thinking?

Das Design Thinking ist ein Prozess der Inspiration und innovative Lösungen erst ermöglicht.

  1. Inspiration ermöglichen
  2. Lösungen kreieren
  3. Validierung mit realen Nutzern

Erfolg durch frühzeitiges Testen von Ideen und Lösungen

Indem Ideen und neue Lösungen frühzeitig mit realen Anwendern getestet werden (Validierung) fließt wertvolles Feedback in die Konzeption und den Gestaltungsprozess ein. Power User oder Extremeuser liefern wichtige Insights, die oft für alle Anwendergruppen relevant sind.

Erfolgsfaktor Agiles Anwendungsdesign: Teilen, Auswerten, Optimieren

Das regelmäßige Teilen von Lösungen ist ein wesentlicher Bestandteil in einem agilen Entwicklungsprozess. Durch die regelmäßige Auswertung von Nutzerverhalten und die permanente Einbeziehung von User-Feedback entstehen optimierte Lösungen die voll und ganz auf die Bedürfnisse der User zugeschnitten sind.

Designthinking nutzt interdisziplinäre Gruppen und regelmäßige Feedbackschleifen

Der Ansatz des Designthinking greift in der Konzeptionsphase vor allem auf interdisziplinäre Gruppen zurück.

Gemischt zusammengesetzte Teams sind spezialisiert um mit komplexen Beobachtungs- und Feedback-Methoden völlig neue Bedürfnisse bzw. Motive bei relevanten Kundengruppen zu identifizieren. Damit gilt Design Thinking als optimale Grundlage für die Ableitung völlig neuer Produktideen.

Innovative Digitalstrategien und kundenorientierte Lösungen kreieren

Kundenorientierte Lösungen entstehen durch professionelles Design, laufende Beobachtung und qualitative Befragung. Dabei unterstützt eine professionelle digitale Analyse. Designthinking ist echter Kundenservice, der darauf abzielt die Qualität jeder Dienstleistung in Richtung Kunde zu verbessern.

Moderne Analyse-Tools und Testverfahren wie A/B-Tests und die Auswertung von Big Data tragen effektiv zur Optimierung bei. Design-Thinking ist ein höchst effizientes Konzept zur Entwicklung neuer Digitalstrategien und digitaler Lösungen.

Design Thinking – Neue Lösungen finden & Produkte optimieren!

Design-Thinking-Konzepte sind praxisorientiert und vor dabei sogar kosteneffizient. Folgende Casestudies und Praxisbeispiele belegen die wirksame Umsetzung eines Design-Thinking-Konzepts:

Praxisbeispiele & Case Studies für Design Thinking:

Mit Design Thinking & Prototyping zukunftsorientierte digitale Lösungen gestalten

Schließlich ist Digital-Thinking in der Kombination mit Prototyping ein in der Praxis bewährtes Verfahren um zukunftsorientierte Softwareanwendungen und höchst kundenorientierte digitale Lösungen zu gestalten. Gerade moderne Webapplikationen profitieren von der agilen Entwicklung von Software. Dementsprechend bietet cleveres Protoype-Design handfeste Vorteile für langfristige Investitionen in digitale Lösungen. Die externe Prototypenherstellung ist nicht nur günstig, sondern bringt frische Ideen in Ihr Unternehmen.

Jetzt lesen: Digitale Transformation – Wie Digitalisierungsprojekte gelingen!


Desintermediation

Mit Desintermediation wird der Prozess der Verdrängung von traditionellen Vertriebsformen durch eBusiness und Onlinehandel spezifiziert. eCommerce Prozesse übernehmen mehr und mehr eine tragende Rolle und verändern mit neuen Formen der Wertschöpfung ehemals etablierte Kundenschnittstellen. Dieser als Desintermediation bezeichnete Vorgang ist das Ergebnis eines direkteren Kundenkontaktes, der erst durch die modernen Onlinemedien ermöglicht wird. Mehr erfahren: Umsatzsteigerung durch perfekten Onlinehandel in Ihrem Onlineshop!


Deskriptive Statistik

Die deskriptive Statistik ist ein Zweig der angewandten Statistik, der dazu genutzt wird um Attribute der in einem (Online-)Experiment gesammelten Daten beschreibt und zusammenfasst. Typische Beschreibungen einer deskriptiven Statistik umfassen den Mittelwert, den Median, die Varianz und die Standardabweichung der Daten.


Device

Device ist das Synonym für Gerät. Im Online-Kontext und für Onlinemarketing bezieht sich der Begriff Device auf Endgeräte wie stationäre PCs, Laptops, Smartphone oder Tables. Mit der Digitalisierung kommen ständig neue Devices wie Smartwatches und sonstige Wearables hinzu.

Mobile Webseiten mit Responsive Webdesign ermöglichen Ihren Kunden und Interessenten mit unterschiedlichen Endgeräten optimal auf Ihren Internetauftritt zuzugreifen. Nur so ist gewährleistet, dass Nutzer optimalen Zugriff auf Ihre Produkte und Dienstleistungen haben und Sie keinen Umsatzverlust erleiden.

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DevOps

Was ist DevOps?

DevOps bündelt Entwicklungsmethodiken, die darauf abzielen, die Kluft zwischen Entwicklung (Development, abgekürzt: Dev) und Operations (kurz: Ops) zu überbrücken.

DevOps-Modell

DevOps-Modell – Leicht verständlich wird das DevOpsModell wird mit einem Blick auf den DevOps-Lifecyle. Anstatt einer klassischen Aufteilung in getrennte Unternehmensbereiche Development und Operations verwirklicht das Modell eine agile Unternehmenskultur und bestmögliche Softwareentwicklung.

Durch die Nutzung einer Reihe von Entwicklungspraktiken, spezialisierter Tools und Best Practices wird die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den klassisch separierten Organisationseinheiten Development und Operations gefördert. Zudem treibt DevOps die kontinuierliche Integration laufender Softwarelösungen voran und beeinflusst deren Qualitätssicherung positiv. Mit der Bereitstellung automatisierter Deployment-Mechanismen lässt sich zudem die Commit-to-Live Zeit spürbar senken.

DevOps als Methoden-Mix mit wertvollen Tools

Der DevOpsbegriff leitet sich aus den IT-Aufgabenbereichen Development und Operations her. Dev-Ops ist ein Methoden-Set das darauf abzielt die benötigte Zeit für Änderungen an einem Softwaresystem oder einer digitalen IT-Lösung von der initialen Änderung bis zum Transfer in ein definiertes Zielsystem – üblicherweise die Testumgebung, das Stagingsystem und die Liveumgebung (Produktivumgebung) zu reduzieren und dabei gleichzeitig höchste Qualität zu gewährleisten. Im Gegensatz zu alternativen IT Management Praktiken wie ITIL bietet eine bewährte DevOpsStrategie Best Practices und Tools.

DevOps optimiert den Software-Release-Prozess

Eine DevOps-Strategie befasst sich mit der Fragestellung  wie der Software-Release-Prozess optimal und effizient zu gestalten ist.

DevOps Definition:

Konsequenterweise fällt eine genaue Definition für DevOps insbesondere deshalb nicht leicht, weil das DevOps-Konzept auf den DevOps-Zyklus ausgerichtet ist und zugleich immer mehrere relevante Teile und Aspekte umfasst. Zudem ist DevOps ein brandaktuelles Themengebiet, so dass bislang keine standardisierte Definition existiert. Die Hauptattribute und somit führende Eigenschaften der Methode umfassen:

  1. Ressourcen und Fähigkeiten
  2. DevOps-Kultur
  3. DevOps-Technologien

DevOps ist mehr als = Software Engineering + IT Management

DevOps als Paradigma in Gestalt eines Modells, Musters, einem Methoden-Set mit Prinzipien das die Kommunikation und Zusammenarbeit in effizienten Teams aus den Bereichen Softwareentwicklung und Softwarebetrieb (Operations) unterstützt.

  1. Development (Entwicklung) und Operations
  2. Kommunikation, Zusammenarbeit und Teamarbeit zwischen den Fachbereichen Softwareentwicklung und Softwarebetrieb.
  3. „Bridge the gap“ zwischen Softwareentwicklung und Operations, also dem Betrieb der Software.
  4. Softwareentwicklungs-Methoden
  5. Bereitstellung von Software und Code – Eine kontinuierliche Softwarebereitstellung ermöglicht den Beteiligten zum einen ein kontiuierliches Feedback, schnelle Antworten in Bezug auf gewünschte Änderungen und die Umsetzung automatisierter „Delivery Pipelines“ um Zeitaufwand und Ressourcen für den Gesamtprozess der Softwareintegration spürbar zu reduzieren.
  6. Automatisiertes Deployment – Eine zentrale Aufgabe ist die Unterstützung und Etablierung eines automatisierten Deployment Prozesses mit dem Source Code über Versionierungstools von der Entwicklungsumgebung in die Produktivsysteme überführt und integriert wird.
  7. Continuous Integration – Als Praxisansatz definiert die Aufgabe des Continuous Integration eine lückenlose Code-Integration in die Liveumgebung und gewährleistet somit die nahtlose Softwareintegration digitaler Lösungen in die direkte Betriebsumgebung der Anwender.
  8. Qualitätssicherung – Als DevOps-Methode definiert mit der die Ansprüche an Qualitätssicherung mit dem Betrieb und der Entwicklung von Software Zusammenfliesen und fortlaufend optimiert werden.

Wie Sie mit DevOps agil werden und Ihr Unternehmen innovativ gestalten:

Mit dem DevOps-Ansatz ergänzen Sie wirksam Ihre agile Softwareentwicklung und agiles Projektmanagement mit pragmatischen Tools und methodischen Erweiterungen innerhalb Ihres Unternehmen. Gestalten Sie die digitalen Lösungen für Ihr Unternehmen und Ihre Kunden und Anwender so effektiv wie möglich.

Warum Sie von DevOps garantiert profitieren:

Einer der Hauptgründe dafür, dass DevOps-Praktiken und agile Vorgehensweisen so stark an Bedeutung gewonnen haben, ist die rasante Entwicklung digitaler Lösungen und mobiler Websites.

Die Organisation komplexer Projekte ist jedoch nicht einfach. Das Problem ist vielschichtig und liegt nicht selten in festgefahrenen Vorgehensweisen. Vielfach werden digitale Lösungen im Unternehmen nicht spezifisch für ein bestimmtes Interesse oder nach einem strukturierten Gesamtdesign entwickelt sondern wachsen historisch.  Damit jedoch bleibt das enorme Potential innovativer Lösungen verborgen und ein Großteil wertvoller Informationen weitgehend ungenutzt. Deshalb ist es unerlässlich ein solides Datenkonzept zu erarbeiten und die digitale Wertschöpfungskette darauf aufzubauen.

Wünschen Sie ein rundum erfahrenes Team und durchdachte Lösungen für Ihr Unternehmen und Ihre Kunden? Wir bringen die digitale Transformation in Ihrem Unternehmen zum Erfolg und sparen Ihnen durch unsere Expertise langwieriges und vor allem kostspieliges Experimentieren.

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DevOps-Engineer

Was ist ein DevOps-Engineer?

Der DevOps-Engineer ist ein spezialisierter DevOps-Experte der die bereits etablierten Funktionsstellen des Build-Engineers, des System-Administrators und des Tool-Entwicklers zusammengeführt. Hier finden Sie eine kompakte Einführung in DevOps.

Wozu ein DevOps-Engineer?

Grund für die Einführung der Rolle des DevOps-Engineers ist die konsequente Zusammenführung unterschiedlicher Fachdisziplinen und eine immer wiederkehrende Verlagerung verschiedener Verantwortlichkeiten.

Mit einem Fokus auf der Automatisierung verschiedener Entwicklungsprozesse und mit dem Fokus auf die Pipeline-Optimierung, spielt der DevOps-Engineer eine übergeordnete Rolle. Sie führt die zuvor erwähnten Funktionsstellen zusammen und verkörpert eine Verantwortlichkeit, die als aktiver Kommunikator für die Implementation ausgewählter DevOps-Vorgehensweisen auf Entwicklerseite sowie im IT-Betrieb verantwortlich ist.

Durch die zu implementierenden Vorgehensweisen wird nicht nur ein schnellerer Release-Zyklus angestrebt, auch der Endkunde rückt durch Ansätze aus dem Bereich User-Driven-Design stärker ins Zentrum.

Die 16 Aufgabenbereiche des DevOps-Engineers:

Auf Basis der wissenschaftlichen Studie „Who Needs Release and DevOps Engineers, and Why?“ wird im folgenden eine tiefergehende Eingrenzung der Rolle des DevOps Engineers vorgenommen. Ergebnisse der Studie zeigen, dass die folgenden 16 Aufgabenbereiche der Rolle des DevOps-Engineers zuzuordnen sind:

  1. Integration:  Source-Control-Management (SCM), einschließlich Branch- und Merging-Strategien zur parallelen Entwicklung von Software sowie der Support durch SCM-Tools wie GIT.

  2. Build System: Techniken und Tools zur Generierung und Paketerstellung von Source Code und Programmdateien in Delivery-Units, z.B. über Softwarelösungen wie Ant oder Maven.

  3. Continuous Integration:  Management der Tools zur automatisierten Qualitätssicherung basierend auf definierten Events, beispielsweise mit Tools wie Jenkins. Ein konkretes Anwendungsbeispiel: Nach jeder Änderung die Entwickler per Commit in das entsprechende Test-Szenario ausliefern, wird das gelieferte Code-Fragment automatisch auf einem dedizierten Build-/Test-Server getestet. Dieser Aufgabenbereich umfasst zugleich das Tagging und die Speicherung der gebauten Artefakte in Repositories wie JFrog oder Nexus.

  4. Environment / Infrastruktur: Definieren und Managen der an der Softwareentwicklung beteiligten Systemumgebungen und Infrastruktur (z.B. Server, VMs und Container sowie ggf. zu konfigurierende Hardware und Netzwerkkomponenten) zur Umsetzung unterschiedlicher Staging-Aktivitäten, wie Entwicklung, dem Software-Test, dem Betrieb auf der Staging-Umgebung sowie dem produktiven Live-Betrieb (Dev, Test, Staging, Produktion). Dies schließt die Koordination mit anderen Rollen und Aufgabenbereichen mit ein.

  5. Ausführung und Planung von Systemtests: Der DevOps Engineer unterstützt bei der Umsetzung entwicklungsspezifischer Test-Szenarien und berät bei der Planung derselben. Hierbei ist zu beachten, dass die Test-Definition nur bei längerfristigen und komplexeren Projekten lohnenswert und sinnvoll ist, da für den Systemtest entsprechend umfangreiche Zeitaufwände für Definition spezifischer Testszenarien und deren Abbildung anfallen.

  6. Delivery / Release: Das Einrichten und die Wartung der Pipeline für Software Deployments und Software Releases, sowohl für bestehende wie neue Projekte.

  7. Operation Monitoring: Monitoring und Kontrolle der Produktivumgebung sowie proaktive Fehlerbehebung.

  8. Problem Diagnose: Diagnose von nach einem Release auftretenden Fehlern und unerwünschtem Systemverhalten. Hierbei gilt es zu beachten, dass möglichst detaillierte Fehlerbilder mit Zeitstempel und genauer Beschreibung zur Problemeingrenzung zur Verfügung stehen.

  9. Version Upgrades: Upgrade vorhandener Produktionsumgebungen auf neuere Releasestände, möglicherweise durch Techniken wie Canary Deployment oder Rollback.

  10. Pipeline Optimierung: Optimierung der unterschiedlichen Aktivitäten des Release Prozesses mit dem Fokus in Richtung von Continuous Delivery.

  11. Scripting: Scripting und Automation von manuellen Release Engineering Aufgaben, typischerweise unter Verwendung von Skriptsprachen wie Bash, Python oder PowerShell.

  12. Kommunikation: Fähigkeit zur Förderung des aktiven Dialogs im Team. Gezielter Informationsaustausch sowohl über formale und informelle Diskussionen, über soziale Netzwerke, dem internen Wiki und eigens erstellter Dokumentation sowie per eMail und über weitere Kommunikationsmedien.

  13. Koordination und Planung: Unterstützung der Release-Planung, zum Beispiel in Form einer Release-Roadmap oder der zeitlichen Definition von Entwicklungszyklen. Dieser Aufgabenbereich erfordert eine ausgesprochene Koordinationsfähigkeit in Bezug auf andere Teammitglieder wie Entwickler, externen Datenbank Administratoren oder IT Dienstleistern.

  14. Nicht-Release bezogene Tätigkeiten: Engagement in weiteren entwicklungsbezogenen Tätigkeiten wie dem Systementwurf, einer leicht verständlichen Systemarchitektur oder dem Entwurf von Test-Szenarien.

  15. IT-Sicherheit: Notwendigkeit zur Etablierung einer releasebezogenen und auf maximale Sicherheit ausgerichteten Infrastruktur und sicherheitsorientierter Prozesse. Hierunter fällt auch die IT-Sicherheitsunterweisung, unternehmensweit einheitliche Standards zum Datenschutz und hierauf ausgerichtete Schulungen und Trainings.

  16. Cloud: Wissen und Umsetzung Cloud-basierter Technologien und Prozesse für die Build-, Test- und Deployment Umgebungen.

Wie Sie DevOps erfolgreich im Unternehmen etablieren:

Um DevOps optimal und nachhaltig zu implementieren, müssen Sie sich zunächst den folgenden Aufgabenstellungen widmen:

Die Unternehmensstrategie auf DevOps ausrichten:

Eine erfolgreiche DevOps-Verankerung wird maßgeblich durch die Unternehmensstrategie beeinflusst. Folgende Fragen helfen dabei in diesem Kontext:

• Welche Produkte, Dienstleistungen und Prozesse sind abhängig vom Bereich DevOps?

• In welchem Umfang widmet sich ein Mitarbeiter Tätigkeiten die für den DevOps-Engineer im Rahmen internen DevOps- Themen definiert sind und zu welchem Prozentsatz steht der DevOps-Engineer in externen DevOps-Projekten zur Verfügung?

• Wie wird DevOps als IT-Strategie und im Sinne eines gemeinsam vereinbarten Mindsets unternehmensweit verankert?

Interne und externe DevOps KPIs definieren:

Um DevOps optimal und nachhaltig im Unternehmen zu verankern, ist es unbedingt erforderlich unternehmensinterne Leistungskennziffern in Form DevOps bezogener KPIs zu definieren.

Anhand dieser KPIs können DevOps-Tätigkeiten und die unternehmensweite DevOps-Strategie dann intern sowie extern vertreten werden.

Dabei ist – ganz im Sinne des DevOps-Gedanken – darauf zu achten, die Erfolgsbewertung gegenüber allen Mitarbeiter und Kunden transparent zu gestalten. Nur auf diesem Wege kann sichergestellt werden, dass eine kontinuierliche Verbesserung umsetzbar und für alle erreichbar wird.

„DevOps und Release-Engineering sind Software-Engineering Disziplinen die sich mit der Entwicklung, Implementation und der Prozessoptimierung befassen um qualitativ hochwertige Software verlässlich und vorhersehbar zu gestalten.“

Wie Sie mit DevOps agil werden und Ihr Unternehmen innovativ gestalten:

Mit dem DevOps-Ansatz ergänzen Sie wirksam Ihre agile Softwareentwicklung und agiles Projektmanagement mit pragmatischen Tools und methodischen Erweiterungen innerhalb Ihres Unternehmen. Gestalten Sie die digitalen Lösungen für Ihr Unternehmen und Ihre Kunden und Anwender so effektiv wie möglich.

Warum Sie von DevOps garantiert profitieren:

Einer der Hauptgründe dafür, dass DevOps-Praktiken und agile Vorgehensweisen so stark an Bedeutung gewonnen haben, ist die rasante Entwicklung digitaler Lösungen und mobiler Websites.

Die Organisation komplexer Projekte ist jedoch nicht einfach. Das Problem ist vielschichtig und liegt nicht selten in festgefahrenen Vorgehensweisen. Vielfach werden digitale Lösungen im Unternehmen nicht spezifisch für ein bestimmtes Interesse oder nach einem strukturierten Gesamtdesign entwickelt sondern wachsen historisch.  Damit jedoch bleibt das enorme Potential innovativer Lösungen verborgen und ein Großteil wertvoller Informationen weitgehend ungenutzt. Deshalb ist es unerlässlich ein solides Datenkonzept zu erarbeiten und die digitale Wertschöpfungskette darauf aufzubauen.

Wünschen Sie ein rundum erfahrenes Team und durchdachte Lösungen für Ihr Unternehmen und Ihre Kunden? Wir bringen die digitale Transformation in Ihrem Unternehmen zum Erfolg und sparen Ihnen durch unsere Expertise langwieriges und vor allem kostspieliges Experimentieren.

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Dialogmarketing

Dialogmarketing zählt zu den Ausprägungen des Direktmarketings. Im Gegensatz zu unspezifischer Werbung – wie beispielsweise Streuwerbung oder Außenwerbung – ist Dialogmarketing gezielt auf die Interessen der Kunden zugeschnitten. Dialogmarketing spricht geclusterte Kunden gezielt an und stützt seine Kommunikation hierbei wesentlich auf die Auswertung und Vertiefung bestehender oder vergangener Kundenbeziehungen. Darüber hinaus ist Dialogmarketing ebenfalls geeignet um – beispielsweise im Zusammenspiel mit Content-Marketing – Interessenten gezielt auf Basis von Themengebieten anzusprechen.

Der „Dialog“ des Unternehmens mit dem Kunden steht somit im Mittelpunkt. Aufgrund der sehr spezifischen Zielgruppendefinition ist das Dialog-Marketing eng mit dem im eBusiness verbreiteten Micromarketing verwandt. Instrumente des Dialogmarketings sind vorrangig von Unternehmen geführte Kundenprofile und im Custromer Relationship Management geführte Kontakte per Telefon, im Schriftverkehr und auf elektronischen Kommunikationskanälen. Ziele des Dialogmarketing können darin bestehen beispielsweise nach einem Kauf weitere Produkte derselben Marke oder Sortimentsgruppe zu bewerben oder um per Cross-Selling auf diesem Weg auf potentiell interessante Produkte aufmerksam zu machen. Gutes Dialogmarketing verfolgt darüber hinaus das Ziel weitere Informationen über den Kunden und seine Zufriedenheit zu erhalten. Oft wird ein Großteil dieser Kundenkontakte von einem Callcenter abgewickelt.

Im Dialogmarketing werden umfangreiche Datenbanken mit personenbezogenen Daten der Zielgruppe genutzt, die bei jedem Kauf um weitere Informationen ergänzt und mit den Methoden des Data-Mining ausgewertet werden.

Dialogmarketing bietet die passende Antwort auf veränderte Kundenbeziehungen, vor allem in der Erwartung von spürbarer Individualität für den Kunden. Im Marketing-Mix unterstützt Dialogmarketing gezielt die effektive Nutzung der aktuellen Technologien – online wie offline. Damit erhält das Dialogmarketing eine immer weiter steigende Bedeutung um Kampagnen erfolgreich zu konzipieren und umzusetzen.


Dienstleistungsgeschäft

Das Dienstleistungsgeschäft eines Unternehmens wird durch die drei Dienstleistungsfunktionen Dienstleistungsentwicklung, Dienstleistungsvertrieb und Dienstleistungserbringung abgebildet.

Elementare Produktionsfaktoren im Dienstleistungsgeschäft sind die einem Unternehmen zur Verfügung stehenden Mitarbeiter. Im Dienstleistungsgeschäft bilden hoch qualifizierte Mitarbeiter die wesentlichste Ressourcen im Unternehmen. Aus diesem Grundgedanken entspringt auch der Begriff Human Ressources. Zur Erfolgsbewertung sind sowohl die erbachten Dienstleistungen wie auch die Mitarbeiter selbst qualitativ und quantitativ zu bewerten. Nicht zu vergessen sind bei der Analyse im Dienstleistungsgeschäft auch die Kennzahlen Mitarbeiterkapazität und Mitarbeiterqualifikation. Steuerungsinstrumente zur Optimierung des Dienstleistungsgeschäfts sind Kapazitätsplanung, Performance Measurement, Reporting sowie Anreizsysteme. Ihnen fehlt die Expertise oder fachlich hoch qualifizierte Mitarbeiter zur Umsetzung Ihrer Digitalstrategie?

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