Domänenmodell

Domänenmodelle dienen im Rahmen des Projektmanagement der interdisziplinären Verständigung zwischen verschiedenen Projektmitgliedern mit unterschiedlicher Ausbildung bzw. Fachhintergrund. Für ein geplantes bzw. vorhandenes Online-Produkt oder eine Website skizziert das Domänenmodell in grafischer Form einen bestimmten Anwendungszusammenhang (“Domäne”).

Domänenmodelle und die digitale Transformation

Ein Domänenmodell stellt dabei ein geschäftsorientiertes Framework für den geplanten Wandel der IT-Landschaft bereit. Im Zuge der Digitalen Transformation sind vor allem agile Entwurfsmuster gefragt. Die gesamte Änderung innerhalb der IT wird durch die systematische Anordnung einer Beschreibung des zukünftigen Soll-Zustands und dazu erforderlicher Business-Logik und spezifischer IT-Fähigkeiten zu den Domänen des Domänen-Modells. Ein gutes Domänenmodell berücksichtigt dementsprechend alle Stakeholder innerhalb eines IT-Projekts.

Die 4 grundlegenden Domänen einer Software-Architektur

Das Domainenmodell für Softwarearchitektur fokussiert hauptsächlich die folgenden vier Domänen:

  1. Geschäftsprozesse
  2. Digitale Daten
  3. Nutzbare Applikationen
  4. IT-Technologie

Visualisierung des Domainenmodells

Visualisiert umfasst die grafische Darstellung eines Domänenmodells alle Domänen mit einer prägnanten und konsistenten Beschreibung der einzelnen Domainen. Das Domänenmodell basiert dabei abstrakt auf der Visualisierung von Entitäten – z.B. einer Person oder einem Projektgegenstand – mit ihren Eigenschaften sowie Beziehungen. Im Softwarebereich wird zur Notation meist auf die sog. UML-Klassendiagramme zurückgegriffen.

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Domainen-Modelle und UML

Ein ressourcen-orientierter Web-Service stellt typischerweise Informationen bereit die jeweils Ressourcen in Form von funktionalen Entitäten innerhalb eines Domainenmodells repräsentieren. Domainen-Modelle die mit der Unified Modeling Language (UML) beschrieben sind, werden solche systembezogenen Abhängigkeiten mit der Bedeutung einer Komposition beschrieben.

Vorteile des Domain-Modells

Das Domainenmodell ist in der Regel stabiler als vergleichbare Lösungsstrategien und lässt sich im Entwicklungsprozess fortlaufend einfacher anpassen. Damit sind Domainenmodelle auch zur Lösung zukünftiger Probleme und unternehmerischer Herausforderungen bestens gewappnet.

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